Unter dem Weihnachtsbaum liegen oft die falschen Geschenke

Unter dem Weihnachtsbaum liegen oft die falschen Geschenke

Weihnachten ist die Zeit der Geschenke, doch nicht jeder erhält die passende Gabe - dies hat eine Studie herausgefunden. Zudem ist das Schenken in den Familien nicht die Sache der Männer.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Einer Studie der internationalen Marktforschung GfK aus Nürnberg zufolge zählen Bücher, Kleider, Spielsachen und Lebensmittel zu den am häufigsten verschenkten Präsenten. Laut GfK geben die Deutschen durchschnittlich rund 245 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. 

Dennoch treffen die Geschenke häufig nicht die Vorstellungen der Beschenkten. 59 Prozent der befragten Deutschen freuen sich so über Geldgeschenke, da sie sich mit diesen kaufen können, was sie wirklich freut, hat Research Now herausgefunden.

Frauen sind für die Geschenke zuständig

Kurz nach Weihnachten beginnt dann der Ansturm in die Geschäfte. Die Händler haben sich daher traditionell auf die großen Umtauschaktionen nach dem Fest eingestellt - vorausgesetzt der Kassenbeleg existiert noch.

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt zudem, dass es in den meisten Familien die Frauen sind, die sich um Geschenke für Freunde und Verwandte kümmern. In der bundesweiten Befragung gaben 74 Prozent der Frauen an, für das Besorgen der Geschenke zuständig zu sein. Nur jede Vierte besorgt sie demnach gemeinsam mit dem Partner.

Die Männer stellen sich selbst dagegen ein besseres Zeugnis aus: 43 Prozent sind der Meinung, sich gemeinsam mit der Partnerin um die Geschenke zu kümmern, nur vier Prozent der befragten Männer sehen den Geschenkekauf in ihrem alleinigen Zuständigkeitsbereich. 

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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