
Unternehmen sparen beim Datenschutz
Der Datenschutz wird in deutschen Unternehmen nicht ernst genug genommen, zeigt eine Studie. Es mangelt insbesondere an Schulungen für die Mitarbeiter.
Thomas RehmRedakteurDie Datenschützer beklagten zudem eine ungenügende Ausstattung ihrer Abteilungen. Nur jedes fünfte Unternehmen leiste sich einen Vollzeit-Datenschutzbeauftragten, der zudem häufig als Einzelkämpfer zurechtkommen müsse.
Datenschutz kostet Geld
"Diese Unternehmen gehen ein erhebliches Risiko ein, denn das Bundesdatenschutzgesetz schreibt vor, dass die Geschäftsleitung den Datenschutzbeauftragten mit den erforderlichen Ressourcen ausstattet", sagte die PwC-Partnerin und Datenschutzexpertin Birthe Görtz. Davon könne keine Rede sein, wenn ein einziger Datenschützer einen Betrieb mit mehreren tausend Mitarbeitern überwachen soll.
Grundlage der Analyse ist laut PwC eine Umfrage von TNS Emnid bei 230 Datenschutzbeauftragten innerhalb der 1.000 größten Unternehmen in Deutschland.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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