
Verbraucher kaufen weniger Frischgemüse
Teure Zwiebeln, weniger Spargel: Das feuchtkühle Frühjahr hat für eine schlechte Gemüseernte gesorgt. Deswegen sind die Preise gestiegen, der Absatz ging zurück.
David WöllensteinRedakteurTrübes Wetter treibt die Preise nach oben
Der Grund für die Entwicklung sind der AMI-Studie zufolge anhaltend niedrige Temperaturen in Spanien, dem wichtigsten Lieferland im Winter, und ein spätes Frühjahr in Deutschland.
Erst im Juni überschritten die Einkaufsmengen das Vorjahresniveau. Wegen des knappen Angebots kauften die Menschen fast ein Viertel weniger Eisbergsalat. Auch Zwiebeln wurden teurer und blieben im Regal liegen. Rückläufig war auch die Nachfrage nach Gurken, Tomaten und Paprika. Im kalten und nassen Mai waren die Spargeleinkäufe der Privathaushalte die niedrigsten der vergangenen acht Jahre.
Deutlich billiger als im Vorjahr waren dagegen Möhren und wurden entsprechend mehr gekauft.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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