Verbraucher kaufen weniger Frischgemüse

Verbraucher kaufen weniger Frischgemüse

Teure Zwiebeln, weniger Spargel: Das feuchtkühle Frühjahr hat für eine schlechte Gemüseernte gesorgt. Deswegen sind die Preise gestiegen, der Absatz ging zurück.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Im Schnitt mussten die Verbraucher für das Kilo Frischgemüse 2,21 Euro mehr ausgeben als im Vergleichszeitraum. Das entspricht einer Steigerung von sieben Prozent.

Trübes Wetter treibt die Preise nach oben

Der Grund für die Entwicklung sind der AMI-Studie zufolge anhaltend niedrige Temperaturen in Spanien, dem wichtigsten Lieferland im Winter, und ein spätes Frühjahr in Deutschland.

Erst im Juni überschritten die Einkaufsmengen das Vorjahresniveau. Wegen des knappen Angebots kauften die Menschen fast ein Viertel weniger Eisbergsalat. Auch Zwiebeln wurden teurer und blieben im Regal liegen. Rückläufig war auch die Nachfrage nach Gurken, Tomaten und Paprika. Im kalten und nassen Mai waren die Spargeleinkäufe der Privathaushalte die niedrigsten der vergangenen acht Jahre.

Deutlich billiger als im Vorjahr waren dagegen Möhren und wurden entsprechend mehr gekauft.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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