Verbraucherpreise steigen langsamer

Verbraucherpreise steigen langsamer

Die Lebenshaltungskosten sind im August nur leicht gestiegen. Überdurchschnittlich teurer wurden neben Kraftstoffen auch Obst und Fisch.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Im Vergleich zum Vormonat Juli erhöhten sich die Verbraucherpreise nicht (± 0,0 Prozent). Die Schätzung für August 2010 wurde damit bestätigt.

Heizöl und Benzin wurden deutlich teurer

Maßgeblich bestimmt wurde die Teuerungsrate erneut von den Preiserhöhungen bei Heizöl und Benzin. Die Preise für Mineralölprodukte lagen mit einem Zuwachs von 7,3 Prozent deutlich über dem Vorjahresniveau. Dabei verteuerten sich leichtes Heizöl um 15,6 Prozent und Kraftstoffe um 5,3 Prozent.

Ebenso mussten die Verbraucher für Nahrungsmittel mehr ausgeben als vor einem Jahr (plus 2,8 Prozent). Insbesondere bei saisonabhängigen Nahrungsmitteln (frisches Obst und Gemüse, frischer Fisch) sind die Preise stark gestiegen (plus 11,8 Prozent). Billiger wurden dagegen Süßwaren (minus 1,9 Prozent) sowie Brot- und Getreideerzeugnisse (minus 0,4 Prozent).

Ohne Berücksichtigung der Energie und der Nahrungsmittel hätte die Jahresteuerungsrate bei 0,7 Prozent gelegen.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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