Verbraucherpreise ziehen weiter an

Verbraucherpreise ziehen weiter an

Die Lebenshaltungskosten sind Mai deutlich gestiegen. Preistreiber waren vor allem Heizöl und Benzin. Auch für Nahrungsmittel mussten die Verbraucher mehr zahlen.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
Teilen
Demnach lagen die Preise für Nahrungsmittel im Mai 2010 den dritten Monat in Folge über dem Vorjahresniveau (plus 1,3 Prozent). Teurer wurden vor allem Obst (plus 6,2 Prozent) und Gemüse (plus 4,2 Prozent). Der Preisanstieg bei Speisefetten und -ölen (plus 6,4 Prozent) ist weiterhin von der Preisentwicklung bei Butter (plus 20,2 Prozent) geprägt.

Preise für Heizöl und Benzin steigen stark

Ebenso mussten die Verbraucher für Fisch und Fischwaren deutlich mehr als vor einem Jahr zahlen (plus 4,5 Prozent). Etwas günstiger blieben im Jahresvergleich dagegen Süßwaren (plus 1,2 Prozent) sowie Brot- und Getreideerzeugnisse (minus 0,6 Prozent).

Vor allem die stark gestiegenen Mineralölkosten (plus 17,9 Prozent) haben die Inflation im Mai getrieben. Kraftstoffe wie Benzin und Diesel verteuerten sich um 14 Prozent. Auch Strom wurde teurer (plus 2,9 Prozent).

Gas (minus 9,3 Prozent) sowie die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (minus 12 Prozent) dagegen wurden billiger, haben die Wiesbadener Statistiker ermittelt.

Teilen
Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

Alle Beiträge
Morning Briefing

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

  • 10.800+ Abonnenten
  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.