Verdi verhandelt mit Schlecker

Verdi verhandelt mit Schlecker

Die Gewerkschaft Verdi will mit der Drogeriemarktkette Schlecker über einen Sozialtarifvertrag mit Beschäftigungssicherung verhandeln. Das Unternehmen signalisiert Bereitschaft.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Verdi fordert den Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen bei der Neuausrichtung des Konzerns. Die Gewerkschaft befürchtet, dass durch die angekündigte Schließung von 500 kleinen Filialen Mitarbeiter entlassen werden. Diese Mitarbeiter sollten laut Verdi zu gleichen Bedingungen in den neuen Großfilialen weiter beschäftigt werden.

Auch eine Tarifbindung an die Einzelhandelstarifverträge für die Beschäftigten aller Vertriebsformen soll durchgesetzt werden.

Verdi: "2.000 Jobs wurden gestrichen"

Bislang sind nach Verdi-Angaben durch die Schließung von kleineren Filialen bereits 2.000 Arbeitsplätze gestrichen worden. Rund 1.500 Beschäftigte arbeiten mittlerweile in den neuen Großfilialen, allerdings zu schlechteren Bedingungen.

"Schleckers Strategiewechsel zu XL hat zu Nachteilen in XL-Größe für die Beschäftigten geführt. Nur durch entsprechende Tarifverträge können wir dieser Entwicklung Einhalt gebieten", sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Margret Mönig-Raane.

Schlecker hat im Geschäftsjahr 2009 einen leichten Umsatzrückgang verbucht. Das Unternehmen erwirtschaftete Erlöse in Höhe von 7,2 Milliarden Euro, im Jahr 2008 lag der Umsatz noch bei 7,4 Milliarden Euro.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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