
Vimcar – Mobilitätsmacher für Firmen- und Geschäftskunden
Ob Fahrtenbuch oder Fuhrparkmanagement, Vimcar liefert Software und die passende App. Das Ergebnis freut auch den Steuerberater und ist wasserdicht hinsichtlich der Datenschutzverordnung.
David WöllensteinRedakteurMinenfeld Fahrtenbuch entschärft
Das erste Produkt der Berliner wurde zum Erfolg: Mit einem speziellen On-Board-Diagnose-Stecker (OBD) und der dazu passenden Software hat Vimcar eine digitale Alternative für das klassische Fahrtenbuch geschaffen. Das soll nicht nur Zeit und Nerven sparen, sondern auch bares Geld. Das Vimcar-Fahrtenbuch ist komfortabel via Smartphone-App (iOS, Android) oder Desktop steuerbar. Mit nur einem Klick lassen sich die notwendigen Nachweise für die Finanzbehörden exportieren – komplett BMF- und DSGVO-konform.
Das gefällt nicht nur der Deutschen Bahn
Im April hat sich Vimcar einen der ganz großen Fische geangelt: Der Deutsche Bahn-Fuhrpark wird seit April diesen Jahres von Vimcar ausgestattet. Ausschlaggebend für die Entscheidung der DB, dem Berliner Start-up den Auftrag zu geben, seien die umfangreichen Datenschutzmaßnahmen und die Rechtssicherheit der Vimcar-Produkte: Fahrer und Fuhrparkleiter profitieren laut Unternehmensangaben damit gleichermaßen von der betrieblichen Fahrzeugnutzung. "Unser Ziel ist es, das Flottenmanagement komplett neu zu definieren", formuliert Vimcar-Gründer Andreas Schneider den Anspruch.
Vom Fahrtenbuch zum Fuhrparkmanagement
Im vergangenen Jahr hat sich das Jungunternehmen ein 5-Millionen-Euro-Investment von Größen wie Venture Capital Partners und der französischen Arnault-Gruppe gesichert. Bereits zirka 30.000 Fahrzeuge statteten die rund 60 Mitarbeiter von Vimcar bereits mit ihrer Lösung aus.
Zu den Kunden gehören die Allianz, Zalando und Hertha BSC. Nun will sich das Start-up noch breiter aufstellen und prescht in Richtung Fuhrparkmanagement vor: Mit Vimcar Fleet wollen die Gründer den verschiedenen Ansprüchen von kleinen bis mittelständischen Fuhrparks individuell gerecht werden und sich langfristig als digitaler Fuhrparkleiter positionieren. Dabei helfen sollen Partnerschaften wie mit LapID – einem Anbieter für automatische Führerscheinkontrolle – und die Integration von Shell-Tankkarten.
Das ist etailment Start-ups
Unter "etailment Start-ups" gibt es werktäglich Porträts innovativer und spannender junger Unternehmen. Mit dem Auftritt stellen wir in Kooperation mit "Venture Daily" Start-ups entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, die das Potenzial haben, den Handel langfristig zu verändern oder mit ihren Dienstleistungen ein vielversprechender Partner sein könnten. Alle bisher vorgestellten Start-ups finden Sie unter etailment-Startups.de.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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