
Warum ich meine Socken bei Falke kaufe - und nicht bei Zalando
Die vergangenen Tage waren ein Massaker in der Schublade. Löcher in alten Socken - noch und nöcher. Also schnell zu Zalando. Neue Socken kaufen. Dann aber doch nicht. Schuld ist Amazon. Ein bisschen. Und natürlich Falke.
Der erste Weg führt zu Zalando. Relevant Set und so. Die Socken gibt es. Nur mein Passwort habe ich gerade nicht im Kopf. Also warten, bis ich den Zettel daheim gefunden habe?
Aber man muss hin und wieder auch mal aus seiner Komfortzone ausbrechen, neue Wege gehen. Also einen Klick weiter rüber zu Falke. Dort lande ich dann in einer noch flauschigeren Komfortzone.
Denn Falke bietet im Webshop eine Option, vor der die große Mehrheit der Händler aus nebulösen Ängsten um ihre Daten immer noch zurückschreckt: Amazon Payments.
#BL+6048#Falke aber denkt an den Kunden und erspart mir als Neukunde im Webshop beim Einkauf den ganzen Formularwahn. Ich zahle einfach mit meinen im Amazon-Konto hinterlegten Zahlungs- und Versandinformationen. Klar, ich muss dazu auch in einem Pop-up mein Amazon-Passwort und meine E-Mail angeben. Das aber kenne ich, brauche ich schließlich dauernd. Gerade jetzt vor Weihnachten.
Ein simpler Klick also, und schon rauschen meine Daten hin und her.
Laut einer Unternehmenssprecherin läuft Amazon Payments bei Falke überaus erfolgreich. Es ist inzwischen das zweithäufigst genutzte Zahlverfahren der Kunden und dürfte damit auch zu einer deutlich besseren Konversion beitragen. Beliebter bei den Kunden ist nur noch Zahlung per Rechnung. Natürlich.
Zwei Schönheitsfehler hat Amazon Payments dennoch: 1.) Miles & More Meilen (die bietet Falke auch) kann man auf diesem Weg nicht sammeln und 2.) Falke schickt zwar eine Bestellbestätigung, doch die Versandinformation kommt dann mit dem Absender "Amazon Payments Europe". Das könnte manch ein Kunde etwas verwirrend finden. Die Kreditkarte meldet ja auch nicht, dass das nächste Zalando-Paket unterwegs ist. Das ist es auch. Ich weiß mein Passwort wieder.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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