Unternehmerin bereitet Pakete für internationalen Versand im modernen Lager vor — Variante
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Was bringt die neue Verbraucherrichtlinie für den internationalen Versand? Hauptsache, stört nicht!

Die neue EU-Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) soll ja nicht nur nerven und mehr Arbeit machen, sie soll auch für Aufschwung sorgen, den grenzüberschreitenden Handel fördern. Eine aktuelle Umfrage des Logistikdienstleisters Hermes zeigt nun, dass das deutschen Versandhändlern Jacke wie Hose ist. Geliefert wird ins Ausland nämlich schon häufig und künftig auch noch mehr. Eine Richtlinie hätte es dafür nach Meinung vieler Händler nicht gebraucht.

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Schon jetzt versenden 79 Prozent bereits ins Ausland. Am häufigsten beliefert wurden Empfänger in Österreich (86,8 Prozent), in der Schweiz (40,8 Prozent) sowie in Frankreich (27,6 Prozent).

Ausbau geplant



Bezogen auf das gesamte Versandvolumen ist die Menge internationaler Sendungen jedoch noch sehr gering. Bei 47,6 Prozent der Befragten lag der Auslandsanteil in den letzten 12 Monaten maximal bei 10 Prozent der Gesamtmenge. Allerdings planen 40 Prozent der befragten Versandhändler, ihr grenzüberschreitendes Geschäft weiter auszubauen.
25 Prozent sind dagegen noch unentschieden, weitere Schritte zu unternehmen.

Die Top 3 der Hürden beim internationalen Versandhandel



Versandkosten sind für 71,1 Prozent der befragten Händler die größte Hürde für einen Start ins Auslandsgeschäft, gefolgt von Zollgebühren, die beim Versand in Nicht-EU-Mitgliedsstaaten anfallen (42,2 Prozent). Auf Rang 3 wurden mit jeweils
26,5 Prozent gleich zwei potenzielle Hindernisse gewählt: Einerseits erscheint vielen Händlern das Retourenhandling beim internationalen Versand zu komplex. Andererseits fürchten Shopbetreiber länderspezifische Besonderheiten, etwa bei Versand und Payment.

Für die Studie wurden 104 Versandhändler befragt.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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