
Wehmeyer geht erneut in die Insolvenz
Der Textilfilialist Wehmeyer hat nun zum zweiten Mal Insolvenz beantragt. Das Unternehmen soll mit einem neuen Konzept fortgeführt werden.
David WöllensteinRedakteur400 Jobs stehen auf dem Spiel
2008 hatte der indische Textilunternehmer Rajive Ranjan die insolvente Modekette übernommen. Derzeit betreibt Wehmeyer mit etwa 400 Mitarbeitern 18 Filialen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Ende 2010 und Anfang dieses Jahres wurden einige Filialen geschossen.
Seit dem Einstieg des Wehmeyer-Eigentümers Ranjan sollen rund 4 Milliarden Euro in die ehemalige Arcandor-Tochter investiert worden sein.
Doch eine "angespannte Liquiditätslage" im Herbst 2010 habe zu einer Unterversorgung mit Ware geführt und das operative Geschäft stark beeinträchtigt, heißt es in einer Mitteilung.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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