
Weihnachtsshopping - ohne dabei arm zu werden
Die Konsumlaune der Deutschen ist im Vergleich zum Krisenjahr 2009 gestiegen. Rund 40 Prozent geben 250 Euro und mehr für Geschenke aus. Im Vorjahr waren es nur 25 Prozent.
Björn BöerChefredakteurErst verkaufen, dann kaufen
Neben dem Sparen ermöglicht nach Meinung der Auktionsplattform eBay eine weitere Finanzierungsart das Weihnachtsshopping: Zahlreiche Deutsche trennten sich in der Vorweihnachtszeit von gebrauchten Besitztümern wie Lego-Spielzeug, Strickpullover oder Handys, die sie bei dem Auktionshaus eBay versteigerten.
Exemplarisch sei der sprunghafte Anstieg der Verkäufe solcher Artikel auf der Auktionsplattform in den Monaten vor Heiligabend. Das Motto laute: "Erst verkaufen, dann kaufen".
Insgesamt rechnen die Deutschen laut der Umfrage damit, durch den Verkauf ihrer nicht mehr gebrauchter Artikel durchschnittlich 103 Euro Gewinn zu erwirtschaften. Im Bundesländervergleich stehen die Privatverkäufer aus Rheinland-Pfalz mit 15 Prozent und aus Mecklenburg-Vorpommern mit 12 Prozent an der Spitze, wenn es um den Verkauf ihrer Besitztümer geht.
Andreas Schröder

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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