Wenn im Kaufhaus geklaut wird...

Wenn im Kaufhaus geklaut wird...

Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) fordert eine bessere Bezahlung für die Arbeit in Kaufhäusern. Mit den derzeitigen Tariflöhnen im Sicherheitsgewerbe sei kein geeignetes Personal zu bekommen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Der Verband hat eigenen Angaben zufolge Richtlinien für die Tätigkeit von Kaufhausdetektiven erstellt, die ethische Standards gewährleisten. Inzwischen arbeite man auch mit den Discountern Lidl und Aldi Süd zusammen, mit der Handelskette Metro gebe es Gespräche. Nach Angaben des BDD arbeiten in Deutschland etwa 4.000 Kaufhausdetektive.

Die im Verband organisierten Detektive erhalten den Angaben zufolge 80 Prozent ihrer Aufträge von Wirtschaftsunternehmen. Sie ermitteln in Fällen von Produkt- und Markenpiraterie, Patentrechtsverletzungen und Korruption oder observieren Mitarbeiter.

In Deutschland gibt es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1.508 umsatzsteuerpflichtige Detekteien. 150 sind im BDD organisiert.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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