Wenn im Kaufhaus geklaut wird...

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Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) fordert eine bessere Bezahlung für die Arbeit in Kaufhäusern. Mit den derzeitigen Tariflöhnen im Sicherheitsgewerbe sei kein geeignetes Personal zu bekommen.

Der Verband hat eigenen Angaben zufolge Richtlinien für die Tätigkeit von Kaufhausdetektiven erstellt, die ethische Standards gewährleisten. Inzwischen arbeite man auch mit den Discountern Lidl und Aldi Süd zusammen, mit der Handelskette Metro gebe es Gespräche. Nach Angaben des BDD arbeiten in Deutschland etwa 4.000 Kaufhausdetektive.

Die im Verband organisierten Detektive erhalten den Angaben zufolge 80 Prozent ihrer Aufträge von Wirtschaftsunternehmen. Sie ermitteln in Fällen von Produkt- und Markenpiraterie, Patentrechtsverletzungen und Korruption oder observieren Mitarbeiter.

In Deutschland gibt es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1.508 umsatzsteuerpflichtige Detekteien. 150 sind im BDD organisiert.

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