
Wöhrl setzt auf Markenshops
Onlinehandel, Monolabel-Stores, Mehrmarken- Konzepte: Der Filialist Wöhrl setzt bei seiner Expansion auf verschiedene Ideen, um mehr Mode zu verkaufen.
In den kommenden zwei bis drei Jahren soll der Umsatz unter Führung des designierten Vorstandschefs Marcus Kossendey jedoch 400 Millionen Euro erreichen. Der Manager kommt von P&C Düsseldorf und tritt offiziell zum 1. April an. Er soll Gerhard Wöhrl ablösen, der sich aus dem operativen Geschäft zurückzieht.
Weitere Shops mit nur einer Marke
Nach dem Start mit einem Esprit-Store auf der Nürnberger Breiten Gasse hat Wöhrl inzwischen auch ein Street-One-Geschäft in Würzburg eröffnet. Jährlich sollen zwei bis drei Standorte hinzukommen, möglichst in der Nähe von Wöhrl-Häusern.
Für diese sowie die nicht unter Wöhrl firmierenden Filialen wie Völk in Würzburg, Hettlage in München und das Marken-Outlet in Augsburg hat Gerhard Wöhrl seinen Cousin Michael Wöhrl die Verantwortung übertragen.
Ausgebaut werden soll auch der vor gut einem Jahr übernommene Onlineshop herrenkontor.de. "Der Shop bekommt gerade eine neue Website, auf der auch das neue Wöhrl-Logo zu sehen sein wird", sagte Gerhard Wöhrl kürzlich in einem Interview. "Und wenn Herrenkontor gut läuft, gibt es wahrscheinlich auch bald Wöhrl Damenkontor und Wöhrl Kinderkontor."
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
Alle Beiträge