Woolworth-Logistikschwester macht dicht

Woolworth-Logistikschwester macht dicht

1 Min.Aktualisiert am
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Die insolvente Logistiksparte der von Tengelmann übernommenen Woolworth-Kaufhäuser muss schließen. Nachdem die Verträge nicht verlängert wurden, sprang der Investor ab.

In der Folge sei der an DWL interessierte Investor abgesprungen. Die Woolworth-Kaufhäuser waren von einer Holding der Tengelmann-Gruppe übernommen worden, die Einkauf und Logistik mit ihren eigenen Billigketten zusammenlegen will. Die Textilkette Kik ist wie die bisherige Woolworth-Logistik in Bönen beheimatet.

Transfergesellschaft für Mitarbeiter

Der Investor hatte laut Insolvenzverwalter geplant, den Betrieb der DWL mit etwa 85 Prozent der Mitarbeiter weiterzuführen. Nun müssten auch die verbliebenen 270 DWL-Mitarbeiter bis Ende Juni in eine Transfergesellschaft wechseln, die bereits 260 Kollegen von ihnen aufgenommen hat.

Die Beschäftigten erhalten laut Mitteilung des Verwalters bis zum 31. Juli kommenden Jahres 75 Prozent ihres früheren Nettogehalts. Die DWL hatte etwa ein halbes Jahr nach dem Insolvenzantrag der Deutschen Woolworth GmbH die eigene Zahlungsunfähigkeit festgestellt.

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