
Woolworth peilt schwarze Zahlen an
Die insolvente Kaufhauskette Woolworth strebt für die zweite Jahreshälfte einen Gewinn an. Weit mehr Filialen als angekündigt sollen zudem weitergeführt werden.
Björn BöerChefredakteurAuch der Verkauf der übrigen Standorte komme gut voran, erklärte der Sprecher. In wenigen Wochen könnten voraussichtlich Übernahmen ganzer Pakete durch namhafte Handelsunternehmen bekanntgegeben werden.
Namhafte Händler sollen Immobilienpakete übernehmen
Ziel des Insolvenzverwalters sei es, die Übernahme von möglichst großen Teilen des Woolworth-Personals zu sichern. Bundesweit hat das Handelsunternehmen rund 9.000 Beschäftigte. Hermann will vor allem die mittelgroßen Filialen fortführen, während die ganz kleinen und ganz großen Geschäfte geschlossen werden.
In den Umbau der fortgeführten Filialen werde eine einstellige Millionensumme investiert, sagte der Sprecher. Die Vorbereitungen für das wichtige Weihnachtsgeschäft liefen auf Hochtouren. Sobald die Gewinnzone erreicht sei, könne der Insolvenzverwalter in aller Ruhe die Angebote möglicher Investoren prüfen.

Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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