Wortmann spürt die Russland-Krise

Wortmann spürt die Russland-Krise

Vielen Händlern macht das angespannte Verhältnis zwischen Deutschland und Russland zu schaffen. Wortmann gehört dazu. Das Unternehmen setzte weniger Schuhe ab als bisher.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Dennoch rechnet das Familienunternehmen für das Ende Mai ablaufende Geschäftsjahr insgesamt mit einer leichten Umsatzsteigerung um 0,5 Prozent auf gut eine Milliarde Euro. Dabei gehe man von einer "zufriedenstellenden Ertragslage" aus, hieß es.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2014 erhöhte sich der Umsatz der Wortmann-Gruppe um 1,1 Prozent auf 504 Millionen Euro. Vor allem die Märkte in Frankreich, den Niederlanden und Polen entwickelten sich positiv.

Zahl der Systempartnerschaften steigt

Die Tamaris-Systempartnerschaft mit Einzelhandelspartnern ist laut Wortmann mit einem Plus von gut 9 Prozent gewachsen. Ende Januar waren 970 Flächen (Vorjahr 888 Flächen) in 33 Ländern unter Vertrag. Hierzu gehören 313 Tamaris Mono-Label-Stores (Vorjahr 274) und 657 Shop-in-Shops (Vorjahr 614).

Der Anteil der ausländischen Flächen liegt laut Wortmann derzeit bei 45 Prozent. Ende November vergangenen Jahres eröffnete Wortmann seinen neuen Fabrikverkauf am Stammsitz in Detmold. Auf fast 800 Quadratmetern werden hier Überproduktionen, Einzelpaare und Muster angeboten.

Wortmann gehört mit mehr als 50 Millionen Paar Schuhen zu den größten Produktions- und Vertriebsunternehmen der Branche in Europa. Die Kollektionen der Gruppe werden nach Unternehmensangaben weltweit in über 70 Ländern und in mehr als 15.000 Schuhgeschäften angeboten.

Zu Wortmann gehören neben Tamaris auch die Marken Marco Tozzi, Caprice, Jana und s.Oliver shoes.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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