Im weiteren Text behauptet der Wurm, dass der Rechner von Hackern missbraucht wird, um Spam zu verschicken. Der genaue Wortlaut der Nachricht kann variieren, ein typisches Beispiel lautet jedoch: "Sehr geehrter User, Ihr E-Mail-Konto wurde in dieser Woche genutzt, um eine große Menge Spam zu verschicken. Offensichtlich wurde Ihr Computer gekidnappt und läuft nun mit einem Trojanischen Proxy-Server. Bitte beachten Sie die Regeln, um Ihren Computer zu schützen. Einen schönen Tag, Ihr-Support-Team". MyDoom-O sammelt aber nicht nur E-Mail-Adressen auf infizierten Rechnern, er bedient sich auch bekannter Suchmaschinen wie Google, Lycos und Yahoo, um weitere E-Mail-Adressen zu scannen.
"Computer-Nutzer werden sich zunehmend bewusst, dass Spammer die Rechner unbeteiligter Dritter für den Versand ihrer Marketing-Botschaften missbrauchen können", erklärt Gernot Hacker, Director of Technology bei Sophos. "Der neue Wurm nutzt genau dieses gesteigerte Bewusstsein aus und schlägt fälschlicherweise Alarm", so Hacker. Der Antiviren-Spezialist empfiehlt deshalb Ruhe zu bewahren und auf gar keinen Fall unbekannte, unangeforderte E-Mail-Anhänge zu öffnen. (KC)
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Chefredakteur
Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.
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