Wutbürgermeister ziehen Bilanz zur Hertie-Pleite

Wutbürgermeister ziehen Bilanz zur Hertie-Pleite

Auch rund fünf Jahre nach der Hertie-Pleite stehen viele ehemalige Kaufhäuser der Warenhauskette leer. Die Bürgermeister der betroffenen Städte treffen sich, um einen Nachnutzung voranzubringen.

Thomas RehmThomas RehmRedakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Nach Angaben der Stadtverwaltung Bingen sind bislang 10 von 32 Häusern verkauft. Aufgrund ihres kämpferischen Einsatzes wurden die Stadtoberhäupter "Wutbürgermeister" getauft.

Die 1882 gegründete Hertie-Kette war 1993 vom Karstadt-Konzern übernommen worden, die Häuser wurden umbenannt. 2005 verkaufte die damalige Karstadt Quelle dann 74 Häuser an britische Finanzinvestoren, die später den Namen Hertie wiederbelebten. 2008 meldete das Unternehmen schließlich Insolvenz an. Rund 2600 Mitarbeiter verloren ihren Job.

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Thomas Rehm
Geschrieben vonThomas Rehm

Redakteur

Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.

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