Die Zahl nicht-autorisierter Kreditkartenzahlungen im Internet ist dem E-Commerce-Report zufolge zurückgegangen. Das Risiko des Zahlungsausfalls ist demnach bei Männern höher als bei Frauen.
Der Anteil zurückgebuchter Kreditkarten-Transaktionen nach dem Widerspruch des Karteninhabers befindet sich dem Report zufolge mit 0,34 Prozent nach wie vor auf niedrigem Niveau.
Der kleine Unterschied beim Zahlungsausfall
Darüber hinaus liege das Ausfallrisiko bei Zahlung per Karte und per elektronischer Lastschrift im E-Commerce bei Männern höher als bei Frauen, meldet Deutsche Card Services. Bei der Rücklastschriftquote belaufe er sich auf 1,217 Prozent. "Interessanterweise überschreitet bei den Männern die Chargeback-Quote von MasterCard die von Visa um 0,07 Prozent. Bei den Frauen gibt es dagegen praktisch keinen Unterschied", so die Banker.
Bei Shops und Konsumenten in Großbritannien zeige sich ein im Vergleich mit anderen europäischen Ländern weit überdurchschnittliches Zahlungsausfallrisiko. "Die Attraktivität britischer Anbieter für internationale Kunden begründet sich auch im Wegfall der Sprachbarriere. Leider kann gerade dies auch Online-Betrüger auf den Plan rufen", heißt es in der Pressemitteilung der Deutsche Card Services.
Der E-Commerce-Report
Der E-Commerce-Report erfasst das Kauf- und Zahlverhalten sowie das Zahlungsausfallrisiko im Onlinehandel seit 2002. Die Analysen der Deutsche-Bank-Tochter basieren dabei auf realen Kaufvorgängen und nicht auf Umfragen. Datengrundlage sind rund 24 Millionen Transaktionen, die über die Plattform der Deutschen Card Services abgewickelt wurden.
