Zara bedauert "Sklavensandalen" im Webshop

Zara bedauert "Sklavensandalen" im Webshop

2 Min.Aktualisiert am
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Voriges Jahr gestreifte Kinderkleidung mit gelbem Stern, nun "Sklavensandalen": Die spanische Modekette Zara ist mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten.

Möglicherweise handelt es sich um einen Übersetzungsfehler. In manchen Ländern ist der Begriff "slave sandals" oder "sandalias esclavas" geläufig. Auch in Deutschland gibt es für eine bestimmte Sorte Armbänder den Ausdruck "Sklavenarmband". Das Zara-Produkt stieß auf Häme und Aufmerksamkeit im Internet. Daraufhin änderte der Handelskonzern die Bezeichnung.

Kinderkleidung mit gelbem Stern

Zara war mit seinen Angeboten schon zuvor in Fettnäpfe getreten. So hatte das Unternehmen im vergangenen Jahr gestreifte Kinderkleidung mit einem gelben Stern im Angebot, der viele Kunden eher an einen Juden- als an einen Sheriffstern erinnerte. Vor acht Jahren wurden in Zara-Geschäften Handtaschen verkauft, deren buntes Design auch Hakenkreuze enthielt.

In buddhistischen und hinduistischen Kulturen ist das Swastika-Symbol verankert, in Deutschland und Österreich dagegen seit der Nazizeit verboten, weil es ein NS-Symbol ist.

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