Zara bedauert "Sklavensandalen" im Webshop

Zara bedauert "Sklavensandalen" im Webshop

Voriges Jahr gestreifte Kinderkleidung mit gelbem Stern, nun "Sklavensandalen": Die spanische Modekette Zara ist mal wieder in ein Fettnäpfchen getreten.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Möglicherweise handelt es sich um einen Übersetzungsfehler. In manchen Ländern ist der Begriff "slave sandals" oder "sandalias esclavas" geläufig. Auch in Deutschland gibt es für eine bestimmte Sorte Armbänder den Ausdruck "Sklavenarmband". Das Zara-Produkt stieß auf Häme und Aufmerksamkeit im Internet. Daraufhin änderte der Handelskonzern die Bezeichnung.

Kinderkleidung mit gelbem Stern

Zara war mit seinen Angeboten schon zuvor in Fettnäpfe getreten. So hatte das Unternehmen im vergangenen Jahr gestreifte Kinderkleidung mit einem gelben Stern im Angebot, der viele Kunden eher an einen Juden- als an einen Sheriffstern erinnerte. Vor acht Jahren wurden in Zara-Geschäften Handtaschen verkauft, deren buntes Design auch Hakenkreuze enthielt.

In buddhistischen und hinduistischen Kulturen ist das Swastika-Symbol verankert, in Deutschland und Österreich dagegen seit der Nazizeit verboten, weil es ein NS-Symbol ist.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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