Die Zara-Mutter Inditex freut sich über gute Zahlen im ersten Quartal. Unter anderem deshalb, weil der Modekonzern expandiert und somit weniger vom schwächelnden Europa-Geschäft abhängig ist als Konkurrent H&M.
Expansion geht weiter
Der Modehändler expandiert unterdessen kräftig weiter: Am 6. September will Inditex in den europäischen Kernmärkten Onlineshops für seine Marken Massimo Dutti, Pull and Bear, Bershka, Stradivarius, Oysho und Uterqüe eröffnen. Zudem soll am 7. September in den USA der 17. Zara-Webshop starten, hieß es.
Das Unternehmen eröffnete im Berichtszeitraum 110 Läden und hatte somit Ende April 5.154 Filialen in 78 Ländern. Als neuer Markt kam Australien hinzu, wo die Spanier im April den ersten Zara-Store in Sydney eröffnet haben. Am gestrigen Mittwoch eröffnete der zweite Laden in Melbourne.
H&M enttäuscht
Anders als Zara ist Konkurrent H&M vor allem auf dem europäischen Markt stark - und präsentierte jetzt enttäuschende Zahlen für das zweite Quartal.
Um magere zwei Prozent auf rund 3 Milliarden Euro stiegen die Erlöse des schwedischen Modefilialisten im Zeitraum 1. März bis 31. Mai. Besonders ernüchternd fielen die Mai-Umsätze aus, die mit einem Plus von 2 Prozent auf vergleichbarer Fläche weit hinter den Erwartungen von 5,4 Prozent zurückblieben.
