Zara hängt H&M beim Wachstum ab

Zara hängt H&M beim Wachstum ab

Die Zara-Mutter Inditex freut sich über gute Zahlen im ersten Quartal. Unter anderem deshalb, weil der Modekonzern expandiert und somit weniger vom schwächelnden Europa-Geschäft abhängig ist als Konkurrent H&M.

SRSybille RoemerRedakteurin
2 Min.· Aktualisiert am
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Wie das Unternehmen meldet, legte auch der Umsatz zu – um 11 Prozent auf 2,96 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 7 Prozent auf 601 Millionen Euro. Als Grund für die Umsatzsteigerungen gelten vor allem die Verkaufserfolge in den Schwellenländern, die Spanier haben ihre Abhängigkeit vom krisengeplagten Heimatmarkt durch den Ausbau des Geschäfts in Asien und Osteuropa verringert. Allerdings gingen die hohen Baumwollpreise auch bei Inditex zu Lasten der Margen.

Expansion geht weiter

Der Modehändler expandiert unterdessen kräftig weiter: Am 6. September will Inditex in den europäischen Kernmärkten Onlineshops für seine Marken Massimo Dutti, Pull and Bear, Bershka, Stradivarius, Oysho und Uterqüe eröffnen. Zudem soll am 7. September in den USA der 17. Zara-Webshop starten, hieß es.

Das Unternehmen eröffnete im Berichtszeitraum 110 Läden und hatte somit Ende April 5.154 Filialen in 78 Ländern. Als neuer Markt kam Australien hinzu, wo die Spanier im April den ersten Zara-Store in Sydney eröffnet haben. Am gestrigen Mittwoch eröffnete der zweite Laden in Melbourne.

H&M enttäuscht


Anders als Zara ist Konkurrent H&M vor allem auf dem europäischen Markt stark - und präsentierte jetzt enttäuschende Zahlen für das zweite Quartal. 

Um magere zwei Prozent auf rund 3 Milliarden Euro stiegen die Erlöse des schwedischen Modefilialisten im Zeitraum 1. März bis 31. Mai. Besonders ernüchternd fielen die Mai-Umsätze aus, die mit einem Plus von 2 Prozent auf vergleichbarer Fläche weit hinter den Erwartungen von 5,4 Prozent zurückblieben.

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SR
Geschrieben vonSybille Roemer

Redakteurin

Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.

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