Verkaufsaufträge dementiert
Die Zeitung hatte in ihrer Mittwoch-Ausgabe berichtet, Görg habe die Investmentbank Merrill Lynch damit beauftragt, Käufer für die Warenhaustochter Karstadt zu finden. Das Bankhaus Metzler solle wiederum die Versandsparte Primondo an den Mann bringen, zu der unter anderem Quelle gehört.
Dem Sprecher zufolge arbeitet man bei Arcandor weiterhin an einem Sanierungskonzept, das den Erhalt des Konzerns als Ganzes vorsieht.
Eröffnung des Insolvenzverfahrens steht bevor
Das Konzept soll bis Ende August zumindest in einer groben Ausfertigung vorliegen, zum 1. September ist dann die Eröffnung des Insolvenzverfahrens geplant.
Was dann weiter mit Arcandor passiert, ist Sache der Gläubigerversammlung, die sich voraussichtlich in der ersten Novemberhälfte trifft. Dabei muss Görg dem Sprecher zufolge darlegen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen eine Sanierung und welche ein Verkauf hätten.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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