Zukunft von Schlecker "nicht gewährleistet"

Zukunft von Schlecker "nicht gewährleistet"

Dieses Gutachten hat es in sich. Im Prinzip heißt nämlich das Fazit: Für Schlecker sieht es es düster aus. Hoffnung gibt es dagegen für die Mitarbeiter, die entlassen werden sollen.

David WöllensteinDavid WöllensteinRedakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Für die 11.000 von Arbeitslosigkeit bedrohten Mitarbeiter der bereits geschlossenen 2.200 Läden besteht dennoch Hoffnung auf eine Übergangslösung. Die Wirtschaftsprüfer halten das finanzielle Risiko für die Länder bei einer Kreditbürgschaft für die Schlecker-Transfergesellschaft für "noch vertretbar".

Hohe Unsicherheiten

Zwar seien die Risiken nicht unerheblich, da die Zukunft der Drogeriekette unsicher sei, erklärte PWC. Eine Rückzahlung der Kredite über Erträge aus dem laufenden Geschäft sei "mit hohen Unsicherheiten verbunden". Aber es könnten die Gesellschaften in Spanien und Frankreich verkauft werden.

Schon vor Wochen hatten sich Experten sehr skeptisch über eine Zukunft von Schlecker geäußert. "Ich weiß nicht, wer jetzt das strategische Interesse haben soll, hier einzusteigen, außer, dass er an einigen wenigen guten Standorten interessiert sein könnte", sagte etwa Joachim Stumpf, Geschäftsführer der Handelsberatung BBE.

Die Länder sollen für einen Kredit von 70 Millionen Euro für die Transfergesellschaft bürgen. Das Stuttgarter Wirtschafts- und Finanzministerium hatte das Gutachten in Auftrag gegeben, um die Lage Schleckers zu klären. Baden-Württemberg ist bereit, für die Transfergesellschaft Starthilfe in Form einer Bürgschaft zu geben. Allerdings fordert das Land von den anderen Ländern bis Mittwoch schriftliche Erklärungen, dass sie sich an dem Risiko beteiligen.

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David Wöllenstein
Geschrieben vonDavid Wöllenstein

Redakteur

David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.

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