5 Startups mit Hoffnungen für 2014

5 Startups mit Hoffnungen für 2014

Eine Reihe spannender Startups, denen eine große Zukunft zu wünschen ist, sind Ende 2013 und zu Jahresbeginn auf unserem Radar aufgetaucht. Wir stellen 5 Lösungen rund ums Geld, die Logistik, Produkte und Shop-Lösungen vor und sagen, welche Schwächen auf dem ersten Blick zu sehen sind.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Atalanda

Atalanda
versteht sich als lokales Shopping-Portal, das zugleich auch Same-Day-Delivery bietet. Die Gründer Roman Heimbold und René Baisch wollen so lokale Händler besser an den Online-Kunden heranführen. Derzeit ist die Mini-Version des Shopping Express in Salzburg und Hamburg präsent. Die Idee für den lokalen Gemischtwarenladen erinnert an Mode-Konzepte von Luxodo und Kleidoo. Für die Präsentation der lokalen Geschäfte könnte Atalanda sich da etwas abgucken. LocationInsider stellt das Konzept ausführlich vor.

Lendico



Mit Lendico baut Rocket Internet nach dem Vorbild von Peer-to-Peer-Kreditplattformen wie Lending Club und Smava an einer eigenen Kreditplattform. "Die digitale Alternative zu Banken", bei der Leute wie Sie und ich Geld verleihen können, startet jetzt in Deutschland. Das Start-up führen Clemens Paschke (McKinsey), Philipp Petrescu (McKinsey), Dominik Steinkühler (Boston Consulting) und Christoph Samwer, Cousin der drei Samwer-Brüder. Die Samwer-Brüder sind über den Global Founders Fund auch an Kreditech beteiligt. Kreditech liefert ein international anwendbares Echtzeit-Scoringsystem zur Beurteilung von Kreditkunden. Da sollte man auch gleich das britische Start-up Iwoca auf dem Radar haben. Dort haben die Samwer-Brüder gerade mit ihrem VC Global Founders Capital investiert. Iwoca hat sich auf kurzfristige Darlehen für E-Commerce-Unternehmen spezialisiert und richtet sich vor allem an Händler, die via eBay und Amazon verkaufen. Das Versprechen. Ein flexiblerer Zugang zu Kapital als via Banken und Co.

EmmasBox



Kühlbedürftige Lebensmittel in der Paketstation? Bislang ein Unding. EmmasBox, entwicklet von einer Ausgründung der Technischen Universität München, ist eine Paketstation mit Kühlfunktionen. Der "Draußenkühlschrank", so nennt ihn der Supermarkt-Blog, könnte mithin eine Option für den Lebensmittel-Onlinehandel sein, die Technik beispielsweise Allyouneed und die Mutter DHL interessieren. Wie immer im LEH bleiben Fragen: Der ganze Aufwand für eine Packung Rahmspinat mit Blubb? Wo bleiben die Getränkekisten? Reicht dafür der Platz?

FrameLApp



Maßgefertigte Brillen verspricht ab Frühjahr FramLApp. Möglich machen sollen das aufwändige Vermessungen und 3D-Drucktechnologien. Weils kompliziert ist, wollen die Gründer Hendrik Wieburg und Caroline Rudolph ihre Brillen nur über stationäre Optiker vertreiben. Schade.

Migusta



Mit Migusta startet der Inkubator Project A (Otto, Axel Springer) einen Shop für hochwertige Küchengeräte. Migusta positioniert sich als offener Shoppingclub mit zeitlich begrenzten, wechselnden Aktionen. Das ganze wirkt noch etwas intransparent. So gibt es zwar beispielsweise zum Le Creuset Gourmet-Bräter einen blumigen Text. Konkrete Größenangaben aber fehlen. Und: Der Bräter ist gerade einmal exakt einen Euro günstiger als bei Amazon.

Foto oben: Silhouette of businessman against black wall. Idea concept - Shutterstock
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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