Mitarbeiter kommissioniert Kleidung im modernen Fulfillment-Center von Lands' End
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Lands‘ End zurück in der Gewinnzone

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Lands‘ End steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um 2,7 Prozent auf 302 Mio. Dollar und kehrte mit 3,5 Mio. Dollar Nettogewinn in die schwarzen Zahlen zurück, berichtet Fashionnetwork.com. Der US-Online-Handel habe um neun Prozent auf 182,4 Mio. Dollar zugelegt, getragen von Lieferungen, die eine Umstellung des Lagerverwaltungssystems ins zweite Quartal verschoben habe. Allerdings sei das Drittanbietergeschäft um 20,4 Prozent auf 17,2 Mio. Dollar eingebrochen und in Europa trete man mit 19,7 Mio. Dollar auf der Stelle.

Lands’ End hat im zweiten Quartal wieder profitabel gearbeitet und zugleich den Umsatz gesteigert. Wie Fashionnetwork.com berichtet, legte der Umsatz des US-Bekleidungsanbieters um 2,7 Prozent auf 302 Mio. Dollar zu. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 3,5 Mio. Dollar. Damit kehrte das Unternehmen nach den vorliegenden Angaben in die schwarzen Zahlen zurück.

US-Geschäft trägt die Erholung

Der wichtigste Impuls kam aus dem amerikanischen Onlinegeschäft. Dort erhöhte Lands’ End die Erlöse um neun Prozent auf 182,4 Mio. Dollar. Der Zuwachs hängt laut Bericht auch mit Lieferungen zusammen, die wegen einer Umstellung des Lagerverwaltungssystems in das zweite Quartal verschoben wurden. Für die Einordnung ist dieser Effekt relevant: Das Plus zeigt operative Stärke im E-Commerce, enthält aber zugleich einen zeitlichen Sondereffekt aus der Logistik.

Die Rückkehr in die Profitabilität fällt deshalb in ein gemischtes Bild. Positiv ist der Gewinnsprung auf 3,5 Mio. Dollar Nettogewinn, ebenso das klare Wachstum im US-Online-Handel. Zugleich bleibt offen, wie stark das Quartal durch verschobene Lieferungen gestützt wurde und wie nachhaltig der Nachfragebeitrag im nächsten Berichtszeitraum ausfällt.

Drittanbieter schwach, Europa ohne Dynamik

Belastend entwickelte sich das Drittanbietergeschäft. Die Erlöse in diesem Bereich gingen um 20,4 Prozent auf 17,2 Mio. Dollar zurück. Damit steht dem Wachstum im eigenen US-Onlinekanal ein deutlicher Rückgang in einem anderen Vertriebsfeld gegenüber. Für Lands’ End ergibt sich daraus ein stärkeres Gewicht des direkten digitalen Geschäfts, während externe Absatzkanäle an Dynamik verlieren.

In Europa kam das Unternehmen den Angaben zufolge kaum voran. Der Umsatz lag dort bei 19,7 Mio. Dollar und bewegte sich damit praktisch auf Vorjahresniveau. Die Region liefert somit keinen zusätzlichen Wachstumsschub, stabilisiert aber den Gesamtumsatz. Im Mittelpunkt der aktuellen Quartalsentwicklung stehen daher vor allem die USA, der eigene Onlinekanal und die Frage, ob die operative Verbesserung ohne den Lieferzeitpunkt-Effekt fortgeführt werden kann.

Die Zahlen zeigen eine deutliche Ergebnisverbesserung, aber auch unterschiedliche Geschwindigkeiten im Geschäft. Während der US-Online-Handel auf 182,4 Mio. Dollar zulegte, bleiben das Drittanbietergeschäft mit 17,2 Mio. Dollar und Europa mit 19,7 Mio. Dollar die zentralen Prüfbereiche für das nächste Quartal.

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