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Unter dem Namen Redaktion veröffentlicht das Team von etailment.de gemeinsam recherchierte Nachrichten und Analysen aus dem digitalen Handel.

3D-Illustration: Smartphone mit Einkaufswagen-Symbol, Paket, Geldbörse und Haustür
© Black Forest Labs / Flux

Dopamin-Shops simulieren das Shoppen

„Dopamin-Shops“ simulieren das komplette Online-Einkaufserlebnis vom Stöbern über den Warenkorb bis hin zur Sendungsverfolgung, ohne dass am Ende ein Paket ankommt oder der Kontostand belastet wird, berichtet LZ.de. Der Trend käme aus Südkorea und simuliere den Spaß am Online-Shopping, der über das Besitzen eines neuen Produkts hinaus reiche. Allerdings sei dies keine Therapie für Kaufsüchtige, weil die professionellen Produktbilder und Shop-Oberflächen die Sucht sogar anheizen könnten: Ein Klick und schon sei man beim kostenpflichtigen Original.

Redaktion11.09.262 Min.
3D-Illustration: Glaswaage mit Gerät und Zapfsäule, Pfeile zeigen Auf- und Abbewegung
© Black Forest Labs / Flux

Inflation bei 2,9 Prozent

Die Inflationsrate kletterte im August auf 2,9 Prozent, meldet das Statistische Bundesamt. Treiber bleibe die Energie mit 10,5 Prozent Aufschlag: Kraftstoffe verteuerten sich binnen Jahresfrist um 27,7 Prozent, leichtes Heizöl sogar um 49,6 Prozent. Für den Online-Handel zählt eher das Kleingedruckte: Gebrauchsgüter legten nur um ein Prozent zu, Haushaltsgeräte kosteten 1,9 Prozent weniger, Unterhaltungselektronik 2,8 Prozent.

Redaktion11.09.263 Min.
3D-Illustration: Smartphone mit Sprung, Bogen und Uhr, verbunden durch Lichtpunkte
© Black Forest Labs / Flux

Cyber Resilience Act startet im Dunkeln

Ab heute greift der Cyber Resilience Act, doch nur 29 Prozent der Unternehmen in Deutschland wissen, was das für sie bedeutet, so eine Bitkom-Umfrage. 38 Prozent hätten vom Gesetz gehört, aber ohne die Folgen einschätzen zu können, 28 Prozent kennen es gar nicht. Hersteller von Software und vernetzten Geräten müssen aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken und schwere Vorfälle binnen 24 Stunden auf einer zentralen EU-Plattform melden, nach 72 Stunden nachlegen und einen Abschlussbericht liefern. Allerdings starte auch die zentrale EU-Meldeplattform erst heute, Probeläufe würden also ausfallen.

Redaktion11.09.262 Min.
3D-Illustration: durchsichtiges Vorhängeschloss neben Smartphone mit Profilkarte-Symbol
© Black Forest Labs / Flux

Deutsche EUDI-Wallet im Zeitplan

Die deutsche EUDI-Wallet „d-you“ soll nach aktuellem Plan im Januar 2027 starten, meldet BEVH.org. Deutschland liege im Zeitplan. Die einfachere Verifizierung von Identitäten drücke Abbruchraten und Betrugsrisiken rund um den Checkout. Die Akzeptanzpflicht für Händler sehe der Verband zwar durchaus kritisch, erwarte aber langfristig Vorteile: Sicherer Zahlungsverkehr, schlankere Kundenprüfung. Nun müssten vor allem Logistiker die Wallet auf der letzten Meile nutzen, damit beispielsweise Medikamente oder teure Waren sicherer beim Empfänger ankommen könnten.

Redaktion11.09.262 Min.
Zwei Frauen begutachten gemeinsam einen Strickpullover in einem Bekleidungsgeschäft mit Kleiderständern
© Black Forest Labs / Flux

KI darf rechnen, beraten soll weiter der Mensch

Kunden akzeptieren Künstliche Intelligenz im Handel vor allem im Maschinenraum, zitiert Retail-News.de eine Studie IFH Förderer. Für den Einsatz in Bestandsmanagement, Logistik und Absatzprognosen votieren je 84 Prozent der befragten Verbraucher, für KI in Beratung und Kundenservice aber nur 45 Prozent. Chatbots würden inzwischen mehr als die Hälfte nutzen, bei den 16- bis 29-jährigen sogar drei Viertel; trotzdem wünschten sich 58 Prozent mehr echte, zwischenmenschliche Begegnungen.

Redaktion11.09.262 Min.
Verkäuferin übergibt Papiertüte in eine Kühltasche an einen Lieferboten im Geschäft.
© Black Forest Labs / Flux

Wolt füllt seine Warenkörbe aus dem Einzelhandel

Wolt wandelt sich vom Restaurantlieferdienst zum Einkaufskanal des stationären Handels, berichtet Retail-News.de. Mehr als ein Viertel des weltweiten Umsatzes stamme inzwischen aus dem Einzelhandel. So sei der Wert georderter Lebensmittel 2025 um 46 Prozent gestiegen, fast die Hälfte der Körbe fasse mindestens zehn Artikel. Elektronik, Tierbedarf sowie Gesundheit und Beauty hätten ihren Umsatzanteil seit 2022 mehr als verdreifacht.

Redaktion11.09.262 Min.
Frau in blauem Polohemd übergibt Mann ein Paket in einem Lager mit Regalen
© Black Forest Labs / Flux

drop2shop deckt jetzt ganz Irland ab

drop2shop betreibt inzwischen mehr als 1.000 Paketshops in Irland und deckt damit jede Grafschaft der Republik ab, berichtet Channelx.world. Zuletzt kamen Galway und Limerick dazu, bis Monatsende peilt der Dienstleister 1.200 Standorte an. Entscheidend sei ein neues Logistikzentrum am Dubliner Airport Business Park: 15 Mio. Euro Investition, rund 9.300 Quadratmeter, 30 Ladetore. Dort wolle das Unternehmen 150 Stellen schaffen.

Redaktion11.09.262 Min.
3D-Illustration: Serverstapel verbunden mit Gebäude, teils durch Kette mit Vorhängeschloss gesichert
© Black Forest Labs / Flux

Deutschland hängt am stärksten an fremder Technik

Kein Land hängt so stark an wenigen Technologieanbietern wie Deutschland: 94 Prozent der Unternehmen stecken in Abhängigkeiten von ausländisch oder extern kontrollierten Lieferketten; der weltweite Durchschnitt liege bei 86 Prozent, berichtet Haendlerbund.de. Nur 14 Prozent hätten vollen Überblick über ihre technischen Verflechtungen. Ein Anbieterwechsel bei kritischen Systemen dauere bei mehr als einem Drittel länger als zwölf Monate, aber jedes zehnte Unternehmen sehe sowieso keine Alternative.

Redaktion11.09.263 Min.
3D-Illustration: Einkaufswagen mit leuchtender Kugel zwischen zwei Wegweisern auf beigem Grund
© Black Forest Labs / Flux

Agentic Commerce: Der Handel vertagt sich

Beim Thema Agentic Commerce steckt der Handel noch in der Orientierungsphase, zeigt eine Studie des EHI. Rund sechs von zehn Handelsunternehmen befassten sich mit weitgehend autonomen Kaufsystemen, gut elf Prozent nutzten bereits konkrete Anwendungen, aber 40 Prozent würden für sich keinen sinnvollen Einsatz sehen. Wer einen eigenen Agenten plane, ziele vor allem auf Konversionen und Personalisierung. Mehr als ein Viertel der befragten Unternehmen hielten Investitionen gegenwärtig für wahrscheinlich, doch drei Viertel rechneten damit erst in den nächsten zehn Jahren.

Redaktion11.09.263 Min.
Karotten, Lauch und Tomaten auf Stoffbeutel, daneben Portemonnaie und blaue Karte auf Tisch
© Black Forest Labs / Flux

Neun von zehn Briten sammeln Punkte

Neun von zehn Briten gehören mindestens einem Treueprogramm an, berichtet Channelx.world. Im vergangenen Jahr hätten sie Prämien im geschätzten Wert von 4,43 Mrd. Pfund eingelöst. Im Schnitt sammle jeder in zwölf Programmen, meist bei Supermärkten (87 Prozent) und Filialisten (66 Prozent). 40 Prozent wollten so die Alltagskosten senken, 21 Prozent behandelten ihre Punkte als Rücklage. Wer seine Treue einlöse, spare dadurch durchschnittlich 132,30 Pfund im Jahr.

Redaktion11.09.263 Min.
3D-Illustration: weißes Kleid am Bügel, Kamera-Icon und Kleidungs-Symbole neben leuchtender Linie
© Black Forest Labs / Flux

Scayle spart About You acht Mio. Euro

Rund 90 Prozent seiner E-Commerce-Bildproduktion wickelt About You inzwischen über die virtuellen Fotoshootings von Scayle ab, berichtet Fashionunited.de. Die Produktionskosten seien dadurch um etwa 90 Prozent gesunken, die jährliche Ersparnis liege bei mehr als acht Mio. Euro. Ein A/B-Test habe für die KI-Bilder 9,2 Prozent mehr Bruttowarenvolumen und 5,1 Prozent mehr Warenkorb-Klicks ergeben. Zur Kundschaft der About-You-Tochter Scayle zählten mehr als 100 Marken, darunter s.Oliver Group, Betty Barclay Group und Goldner Fashion.

Redaktion10.09.263 Min.
3D-Illustration: Geschenkbox mit Sprechblase, Laden- und Einkaufswagen-Symbolen auf gebogenen Formen
© Black Forest Labs / Flux

Weihnachten in den USA: Eine Bio. Dollar Umsatz

Dieses Jahr überschreitet der amerikanische Handel im November und Dezember, Holiday Season, wohl die Marke von einer Bio. Dollar, zitiert Retaildive.com eine Umfrage von Bain & Company. Das erwartete Plus dürfte somit bei 4,5 Prozent liegen, auch wenn es zur Hälfte der Inflation geschuldet sei. Der stationäre Handel könne 2,5 Prozent zulegen, der Online-Handel hingegen neun Prozent. Diesen Winter hätte sich jeder vierte Befragte vorgenommen, seine Geschenksuche auf KI-Plattformen zu starten.

Redaktion10.09.262 Min.

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