Foto: Person hält in einer Küche ein Smartphone neben Take-away-Essen und Papiertüte auf der Arbeitsplatte.
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DoorDash nimmt Bestellungen per Textnachricht an

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DoorDash startet einen KI-Agenten, der in Apples Messages Essensbestellungen per Textnachricht annimmt, berichtet Techcrunch.com. Ein knappes „das Übliche“ genüge, der Agent erkenne, dass die normale Freitagabend-Bestellung gemeint sei. Auf Wunsch durchsuche er lokale Restaurants, stelle einen Warenkorb zusammen und schicke vorab Fotos der Gerichte. Vorerst können sich nur Nutzer in den USA auf eine Warteliste setzen.

DoorDash verlagert die Bestellung in den Chat

DoorDash startet einen neuen KI-Agenten, der Essensbestellungen direkt über Apples Messages entgegennimmt. Nutzer können dem Dienst laut Techcrunch.com kurze Textbefehle schicken, etwa „order my usual“. Der Agent soll daraus erkennen, dass die gewohnte Freitagabend-Bestellung gemeint ist. Damit rückt DoorDash die Bestellung näher an den Alltag der Nutzer: Statt App-Menüs zu öffnen, Restaurants zu vergleichen und Warenkörbe manuell zu füllen, reicht im Idealfall eine kurze Nachricht.

Der neue Assistent kann auch auf konkrete Wünsche reagieren. Nutzer können ein bestimmtes Gericht anfragen oder sich eine lokale Empfehlung geben lassen. Anschließend durchsucht der Agent passende Restaurants in der Umgebung, schlägt einen Warenkorb vor und kann Fotos der empfohlenen Gerichte per Textnachricht senden. Die Funktion soll damit Orientierung und Bestellung in einem Dialog bündeln. Besonders relevant ist das bei unklaren Wünschen, wenn Nutzer zwar Appetit auf ein Gericht haben, aber noch kein Restaurant ausgewählt haben.

Bestellungen für Gruppen werden komplexer

DoorDash hebt außerdem hervor, dass der Agent Gruppenbestellungen unterstützen soll. Bei mehreren Personen kann er unterschiedliche Ernährungspräferenzen und abweichende Mengen in einer Bestellung berücksichtigen. Das adressiert einen typischen Reibungspunkt im Liefergeschäft: Gruppen müssen häufig Vorlieben, Unverträglichkeiten und Portionsgrößen abstimmen, bevor eine Bestellung ausgelöst wird. Der Chat-Agent soll diese Absprachen in einen strukturierten Warenkorb überführen.

Mit dem Schritt positioniert sich DoorDash in einem Markt, in dem Lieferplattformen nach neuen Wegen suchen, Bestellungen schneller und bequemer zu machen. Der Dienst will sich damit gegenüber Uber Eats und Grubhub profilieren. Zugleich passt die Einführung in den breiteren Trend zu persönlichen digitalen Agenten, die Aufgaben übernehmen, ohne dass Nutzer Apps oder Websites selbst bedienen müssen. Für DoorDash geht es damit um weniger Bedienaufwand und eine direktere Schnittstelle zum Kunden.

Start zunächst nur in den USA

Vorerst ist die neue Funktion begrenzt verfügbar: DoorDash öffnet eine Warteliste für Nutzer in den USA. Ein breiter Rollout oder ein internationaler Start werden in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Damit bleibt offen, wie zuverlässig der Agent im Alltag arbeitet, wie präzise er wiederkehrende Bestellungen erkennt und wie gut Empfehlungen lokaler Restaurants tatsächlich zum jeweiligen Wunsch passen.

Parallel testet DoorDash eine weitere Neuerung in der Zustellung. Das Unternehmen kündigte an, Lieferdrohnen mit ausgewählten Restaurants in Nordkalifornien zu erproben. Der Fokus liegt damit sowohl auf der Bestellung per Nachricht als auch auf neuen Formen der Auslieferung. Konkreter nächster Schritt ist die Warteliste für US-Nutzer sowie der Drohnentest mit ausgewählten Restaurants in Northern California.

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