Foto: Person auf Sofa steuert Fernseher mit unscharfen Shopping-Kacheln im hellen Wohnzimmer.
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Google und Glance machen Android-TVs zu Online-Shops

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Glance und Google bringen in Indien, den USA und Japan KI-gestütztes Shopping auf Android-Fernseher, berichtet Storyboard18.com. Wer zustimmt, könne Googles Standard-Ruhebildschirm durch die Einkaufsoberfläche von Glance ersetzen. Dort sollen kuratierte Angebote aus Mode, Reisen, Essen und Wellness laufen. Virtuelle Anproben machten das Sofa zur Umkleidekabine. Ein Shopping-Agent verknüpfe Smartphone und Fernseher und greife dazu auf Produkte Hunderter angebundener Händler zurück.

Glance und Google bringen eine KI-gestützte Shopping-Erfahrung auf unterstützte Android-TV-Geräte in Indien, den USA und Japan, wie Storyboard18.com berichtet. Nutzer können dabei den standardmäßigen Google-Ruhebildschirm freiwillig durch die Einkaufs- und Entdeckungsoberfläche von Glance ersetzen. Voraussetzung ist eine aktive Zustimmung; die Umstellung erfolgt also per Opt-in.

Shopping wird Teil des Ambient Displays

Die Integration nutzt den Fernseher als Ambient Display und zeigt kuratierte Inhalte aus Mode, Reisen, Essen, Wellness und weiteren Lifestyle-Kategorien. Damit rückt der Bildschirm im Wohnzimmer stärker in die Nähe eines interaktiven Commerce-Kanals. Glance will Produkte, Looks und Inspirationen so präsentieren, dass Nutzer direkt vom TV aus entdecken, auswählen und über angebundene Handelspartner kaufen können.

Ein zentrales Element sind KI-basierte Visualisierungen. Dazu zählen virtuelle Anproben und Lifestyle-Simulationen, die etwa Mode oder Wohnideen auf dem großen Bildschirm greifbarer machen sollen. Der Fernseher wird damit zur Oberfläche für Produktinszenierung, während das Smartphone weiter in den Kaufprozess eingebunden bleibt. Der Shopping-Agent von Glance verbindet beide Geräte und greift auf Integrationen mit Hunderten Händlern zurück.

Google-Reichweite trifft Glance-Commerce

Für Glance erweitert die Partnerschaft die Distribution über Googles Android-TV-Ökosystem. Das Unternehmen knüpft damit an bestehende Kooperationen mit Airtel und DIRECTV an und will mehr Haushalte weltweit erreichen. Glance wird von Glance InMobi Pte. Ltd. betrieben, einem verbundenen Unternehmen von InMobi. Zu den Unterstützern zählen Mithril Capital, Google und Jio Platforms.

Naveen Tewari, Gründer und CEO von InMobi und Glance, beschreibt den Ansatz als Abkehr vom „dormant screen“. Durch die Verbindung von Android-TV-Reichweite und AI-first-Commerce-Modellen solle das Wohnzimmer zu einem Ort werden, an dem Inspiration und Kaufabsicht zusammenlaufen. Für E-Commerce markiert die Kooperation einen weiteren Schritt hin zu immersiven Einkaufsoberflächen, die Unterhaltung, Produktsuche und Kauf enger verzahnen.

Offen bleibt, wie stark Nutzer den Austausch des Ruhebildschirms tatsächlich annehmen und welche Produktkategorien sich auf dem Fernseher durchsetzen. Konkret startet das Angebot auf unterstützten Android-TV-Geräten in Indien, den USA und Japan, mit freiwilligem Opt-in und Zugriff auf Hunderte Händler-Integrationen.

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