Atalanda versteht sich als lokales Shopping-Portal, das zugleich auch Same-Day-Delivery bietet. Die Gründer Roman Heimbold und René Baisch wollen so lokale Händler besser an den Online-Kunden heranführen. Derzeit ist die Mini-Version des Shopping Express in Salzburg und Hamburg präsent. Die Idee für den lokalen Gemischtwarenladen erinnert an Mode-Konzepte von Luxodo und Kleidoo. Für die Präsentation der lokalen Geschäfte könnte Atalanda sich da etwas abgucken. LocationInsider stellt das Konzept ausführlich vor.
Lendico
EmmasBox
Kühlbedürftige Lebensmittel in der Paketstation? Bislang ein Unding. EmmasBox, entwicklet von einer Ausgründung der Technischen Universität München, ist eine Paketstation mit Kühlfunktionen. Der "Draußenkühlschrank", so nennt ihn der Supermarkt-Blog, könnte mithin eine Option für den Lebensmittel-Onlinehandel sein, die Technik beispielsweise Allyouneed und die Mutter DHL interessieren. Wie immer im LEH bleiben Fragen: Der ganze Aufwand für eine Packung Rahmspinat mit Blubb? Wo bleiben die Getränkekisten? Reicht dafür der Platz?
FrameLApp
Maßgefertigte Brillen verspricht ab Frühjahr FramLApp. Möglich machen sollen das aufwändige Vermessungen und 3D-Drucktechnologien. Weils kompliziert ist, wollen die Gründer Hendrik Wieburg und Caroline Rudolph ihre Brillen nur über stationäre Optiker vertreiben. Schade.
Migusta
Mit Migusta startet der Inkubator Project A (Otto, Axel Springer) einen Shop für hochwertige Küchengeräte. Migusta positioniert sich als offener Shoppingclub mit zeitlich begrenzten, wechselnden Aktionen. Das ganze wirkt noch etwas intransparent. So gibt es zwar beispielsweise zum Le Creuset Gourmet-Bräter einen blumigen Text. Konkrete Größenangaben aber fehlen. Und: Der Bräter ist gerade einmal exakt einen Euro günstiger als bei Amazon.
Foto oben: Silhouette of businessman against black wall. Idea concept - Shutterstock
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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