
Von Oktopus bis Taco Bell: Bei Jeff Bezos geht Erfolg durch den Magen
Milliardär, Amazon-Gründer, Kontrollfreak - mancherlei kann man immer wieder über Jeff Bezos nachlesen. Doch wussten Sie auch, dass er einmal für einen Schnellimbiss Werbung gemacht hat? etailment verrät diese und weitere Peinlichkeiten, Anekdoten und Ungereimtheiten.
2001 zeigte sich Jeff Bezos in einem Werbespot von Taco Bell und promotete Käse-Tortilla.
Bezos denkt über Werbung, wie einst die Alpia-Werbung: "Wir stecken keine Mark in die Werbung, sondern jede Mark in die Schokolade". Bei Bezos klingt das so: "About three years ago we stopped doing television advertising. We did a 15-month-long test of TV advertising in two markets - Portland, Oregon, and Minneapolis - to see how much it drove our sales. And it worked, but not as much as the kind of price elasticity we knew we could get from taking those ad dollars and giving them back to consumers. So we put all that money into lower product prices and free shipping. That has significantly accelerated the growth of our business." Das sagte er 2005 "Wired". Für das Kindle und Amazon Echo macht er aber gerne Ausnahmen. Neuerdings testet Amazon sogar Google Adwords.
Werbung sieht Bezos nämlich im Grunde als ein Zeichen von Schwäche an: "Advertising is the price you pay for having an unremarkable product or service." Seattle PI
Für Bezos sind kleine, unbekannte Unternehmen, wie ein unbekannter Oktopus auf der Speisekarte. Was man nicht kennt, aber interessant aussieht, das muss man probieren beziehungweise verspeisen. Geekwire schildert die Frühstücks-Erkenntnis.
Bezos ließ die Option des "1-Click-Shopping" zum Start mit dem Zusatz "Ja, so einfach ist das" ergänzen. Die Kunden waren sonst zu irritiert, dass es wirklich so einfach ist. (One Click: Jeff Bezos and the Rise of Amazon.com, Richard L. Brandt). Übrigens: 2017 läuft das Patent aus.
Bezos brachte schon seine Großmutter zum Weinen, weil er ihr vorrechnete, wie viel Zeit sie mit dem Zigaretterauchen vergeudete. Princeton.edu
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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