Der Adidas-Store für das 21.Jahrhundert

Der Adidas-Store für das 21.Jahrhundert

Adidas sucht mit einem neuen Flagship-Store in London nach einer Erfolgsformel, die das Omnichannel-Erlebnis neu definieren soll. Die Zutaten aber stammen aus bekannten Rezepten. Sehenswert ist das trotzdem. Wir zeigen die Bilder.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Der 4700 Quadratmeter große Store an der Oxford Street in London bietet natürlich digital vernetzte Umkleideräume mit interaktiven Spiegeln. Sie kennen das. Die zeigen dann mit Hilfe von RFID weitere Infos zum Produkt. Wie üblich bei der Technik können Kunden auch zusätzliche Artikel in weiteren Größen und Farben anfordern, ohne die Kabine zu verlassen.

Adidas setzt zudem intensiv auf die App als Kontaktpunkt. Schick: das digitale Display namens „Hype Wall". Das zeigt kommende Produkte an, für die man sich dann in der App eine Erinnerungsfunktion anlegen lassen kann.

Per "bring it to me"-Featue in der App kann der Kunde beispielsweise Produkte scannen, den Vorrat prüfen, sehen, wo der Artikel gelagert ist und dann sofort kaufen, ohne eigens an der Kasse anstehen zu müssen. Die App lässt sich auch nutzen, um im Running Lab einen Termin für einen Schuh- und Lauftest zu vereinbaren.Wer sich schon mal gefragt hat, wie er seine Sneaker reinigen soll (Mein Tipp: Shampoo) kann per Adidas-App Termine mit dem Service Crep Protect vereinbaren, der auf die Reinigung von Sneakers spezialisiert ist.

Für regelmäßige Veranstaltungen im Shop ist der Bereich "The Base" geplant. Mit LED-Monitoren und einem speziellen Bodenbelag kann dies in unterschiedliche Lichtstimmungen umgesetzt werden. Nicht nur die Events sind speziell auf den Standort London zugeschnitten, sondern auch das Sortiment und die künstlerische Gestaltung. Im MakerLab können zudem Produkte personalisiert werden.

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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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