
Aldi-Familien bleiben die reichsten Deutschen
Aldi steht für Billigpreise - und damit haben die Albrecht-Brüder ein sagenhaftes Vermögen angehäuft. Viel Geld verloren hat dagegen eine anderer Discountpatriarch - arm ist er trotzdem nicht.
Thomas RehmRedakteurFamilie Schlecker sind die Verlierer des Jahres
Mit Dieter Schwarz von Lidl folgt ein weiterer Vertreter aus dem Discountgeschäft mit einem Vermögen von 12 Milliarden auf Platz drei. Unter den Top 10 listete das Wirtschaftsmagazin unter anderem Susanne Klatten, die Familien Otto, Würth und Oetker sowie Stefan Quandt auf.
Verlierer des Jahres ist der Schlecker-Clan, dessen Vermögen durch die Firmenpleite von 1,9 Milliarden Euro auf 40 Millionen Euro zusammenschmolz.
Die stärksten Vermögenszuwächse verbuchten die Gründer und Anteilseigner der Softwareschmiede SAP, Hasso Plattner und Dietmar Hopp, mit gut 17 beziehungsweise 15 Prozent.
Reicher werden immer reicher
Die Schuldenkrise in Europa habe sich auf die Vermögenslage der Superreichen nicht ausgewirkt, sie seien sogar noch reicher geworden, schrieb das Magazin. So erhöhte sich das Vermögen der Top 100 um gut 4 Prozent auf knapp 320 Milliarden Euro. Damit näherte es sich dem bisherigen Rekordwerte aus dem Jahre 2008, als 324 Milliarden Euro erreicht worden waren.
Mit Ausnahmen im Einzelhandel und Finanzsektor seien in nahezu allen Branchen zum Teil kräftige Vermögenszuwächse erzielt worden. Der Wohlstand der 500 reichsten Deutschen kletterte auf knapp über 500 Milliarden Euro und übertrifft damit sogar das Bruttoinlandsprodukt der Schweiz.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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