Amazon Advertising: Neues Produkt-Targeting für mehr Umsatz

Amazon Advertising: Neues Produkt-Targeting für mehr Umsatz

Amazon hat neue Targeting-Funktionen für Produkte eingeführt. Die ermöglichen nun wesentlich umfangreichere Werbe-Möglichkeiten. Marcel Pirlich, CEO von Bidmanagement, schwärmt in einem Gastbeitrag von "nahezu einzigartigen Möglichkeiten" und erklärt, welche Vorteile Werbetreibende von den vielfach noch unbeachteten Optionen haben.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Die bereits im November von Amazon eingeführten Targeting-Funktionen für Produkte ermöglichen nun wesentlich umfangreichere Werbe-Möglichkeiten. Kampagnen können nicht mehr nur auf Keywords (ein traditioneller Ansatz), sondern auch auf Produkte ausgerichtet werden. Erstaunlicherweise sind die erweiterten Werbemöglichkeiten bei Amazon vielen Unternehmen bisher wenig bekannt.

Mit dem Produkt-Targeting ist es einfacher, die Käufer zu erreichen, die Detailseiten durchsuchen und die Suchergebnisse nach bestimmten ähnlichen Produkten filtern. Viele Experten gehen derzeit davon aus, dass schon weit mehr als 50 Prozent der Produktsuchen auf Amazon beginnen.

Kampagnen auf Produkte


Mit diesen Änderungen bietet Amazon Werbetreibenden eine nahezu einzigartige Möglichkeit auf ähnliche oder ergänzende Produkte in einem relevanten Umfeld die eigene Werbung zu platzieren. Wenn etwa Kaffeefilter verkauft werden sollen, kann die Werbung dafür auf Kaffeemaschinen und weitere Produkte im Umfeld optimiert werden. Das Targeting lässt sich auch gezielt auf Wettbewerbs-Marken und Bewertungskriterien im Produktumfeld erweitern.

Die neue Funktionalität, die mit einer eher holprigen Kommunikation der amerikanischen Handelsplattform gelauncht wurde, ist seit Ende letzten Jahres verfügbar. Nach unserer Meinung bedeuten die neuen Funktionen eine zusätzliche hohe Absatzchance: Mit den neuen Targeting-Optionen ist es möglich, die Reichweite auf der Handelsplattform deutlich zu erhöhen. Gleichzeitig erhält man von Amazon ein genaues und transparentes Reporting.

Mit der Erweiterung der Möglichkeiten steigt insbesondere für die Werbetreibenden die Komplexität. Die vielfältigen Daten, die Amazon den Werbetreibenden zur Verfügung stellt, lassen sich ohne maschinelle Unterstützung in der dafür notwendigen Geschwindigkeit kaum noch einordnen.

Gleichwohl müssen in vielen Fällen schnelle Entscheidungen über Budgets getroffen werden, um die geplanten Ziele zu erreichen. Nach der Implementierung der neuen Funktionalitäten in der Amazon Advertising-API ist Adspert derzeit womöglich das einzige vollautomatisierte System, das diese neue Steuerung für alle wichtigen Arten von Amazon-Werbekampagnen unterstützt.

Sowohl für Unternehmen mit einem großen Produktportfolio, die mit vielen Daten schnelle Entscheidungen treffen müssen, als auch für Nischenanbieter, die mit wenigen Daten die richtigen Entscheidungen treffen müssen, bietet das Amazon Werbe-Angebot mehr Möglichkeiten.
So können etwa bei kleineren Nischen-Anbietern Konversionssteigerungen von mehr als 300 Prozent erreicht werden. Adspert, das aus einem Finanztransaktionssystem entwickelt wurde, unterstützt die Verwaltung all dieser Kampagnentypen durch KI und maschinelles Lernen, um maximale Rentabilität und effizienteste Budgetzuweisung zu gewährleisten.

Werbetreibenden, die nun mit den neuen Möglichkeiten experimentieren wollen, bieten wir ein Audit zur Überprüfung ihres bestehenden Setups an. Gleichzeitig beinhaltet das Angebot eine Prognose, welche Möglichkeiten das Adspert-System bei der Steuerung darüber hinaus erzielen kann. Zu den nahezu 300 Kunden, die Adspert bereits erfolgreich anwenden, gehören neben dem Klingel-Versand auch der Automobilzulieferer Hella sowie BlaBlaCar und AirBnB. Das aktuell verwaltete Advertising-Budget beträgt weit mehr als 100 Millionen Euro per anno.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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