Amazon lässt DHL und Co in Berlin nur 10 Prozent, LeShop, BestSecret, Emmas Enkel, Metro, Flipkart

Amazon lässt DHL und Co in Berlin nur 10 Prozent, LeShop, BestSecret, Emmas Enkel, Metro, Flipkart

Guten Morgen etailment-Leserinnen und Leser! Natürlich will Amazon DHL und Co nichts Böses und natürlich hat DHL gut zu tun. Doch jenseits offizieller Verlautbarungen tut sich in Berlin dramatisches: In Berliner Stadtteilen, in denen Amazon die Zustellung in Eigenregie erledigt, bleiben DHL & Co nur noch 10 bis 15 Prozent vom Kuchen. Die Zahlen nennt Bernd Schwenger, Amazon-Logistics-Director für Deutschland. In Berlin erledigt Amazon die Zustellung aus dem neuen Amazon-Verteilzentrum in Berl...

OKOlaf KolbrückChefredakteur
3 Min.· Aktualisiert am
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Natürlich will Amazon DHL und Co nichts Böses und natürlich hat DHL gut zu tun. Doch jenseits offizieller Verlautbarungen tut sich in Berlin dramatisches: In Berliner Stadtteilen, in denen Amazon die Zustellung in Eigenregie erledigt, bleiben DHL & Co nur noch 10 bis 15 Prozent vom Kuchen. Die Zahlen nennt Bernd Schwenger, Amazon-Logistics-Director für Deutschland. In Berlin erledigt Amazon die Zustellung aus dem neuen Amazon-Verteilzentrum in Berlin-Reinickendorf im Gewerbepark am Borsigturm mit regionalen Kurierdiensten wie Liefery. Nach München-Olching ist dies der zweite Standort für den eigenen Zustellservice. Krautreporter

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Amazon pocht auf gültige Kennzeichnung:

Amazon löscht derzeit Angebote mit falscher oder fehlerhafter EAN, UPC oder GTIN aus seinem Produktkatalog. Die GTIN dient zur eindeutigen Produktkennzeichnung. Amazon überprüft die Echtheit der internationalen Produktkennzeichnungsnummer GTIN anhand der Datenbank des Lizensierers GS1 Germany. Händler, die aus der Not heraus bisher „erfundene“ Produktidentifizierungsnummern einsetzten, verlieren ihre Listings und müssen eine Sperrung befürchten. Wortfilter

BestSecret und FashionFriends vereint:

Nachdem die Betreiber von BestSecret die Swiss Onlineshopping AG (FashionFriends) im Frühjahr übernommen haben, wachsen die Shops nun auch technisch zusammen. Kunden, die sich bei BestSecret einloggen, landen dann auch im Onlineshop von FashionFriends. Der Online-Shopping-Club BestSecret gehört zum Münchner Modehandelsunternehmen Schustermann & Borenstein. Carpathia


Emmas Enkel schließt die Läden:

Emmas Enkel schließt die Läden in Düsseldorf, Essen und Berlin. Der Multichannel-Händler soll nach dem Willen des Mehrheitseigners Metro Group nur noch online verkaufen. LZ

INTERNATIONAL

Amazon Echo wird zum Shopping-Assistenten:

Die Sprachsteuerungsbox Amazon Echo wird nun auch zum Shopping-Assistenten. Konnte man bislang nur Produkte kaufen, die man bereits einmal auf klassischem Wege geordert hatte, kann man nun auch Ersteinkäufe tätigen. Allerdings beschränkt sich die Option noch auf Produkte aus dem Prime-Sortiment und dort auf ausgewählte Bereiche. Geekwire

LeShop deutlich im Plus:

Der Umsatz der Migros-Tochter LeShop legte im ersten Halbjahr um 4,6 Prozent auf 93,6 Millionen Franken zu. Gründe für das Wachstum sieht LeShop-Chef Dominique Locher in präziseren Lieferzeiten, dem Ausbau der Abholstellen und natürlich auch in der Gebietserweiterung für die Tageslieferung. Luzerner Zeitung


Österreichische Post steigt bei ACL ein:

Die österreichische Post übernimmt 30 Prozent am steirischen Unternehmen ACL (Advanced Commerce Labs). E-Commerce-Dienstleister ACL hat unter anderem den Online-Shop der Drogeriemarkt dm in Deutschland mit aufgebaut. Standard.at


Inder lieben Flipkart:

Laut einer Verbraucherstudie ist Flipkart die beliebteste E-Commerce-Plattform in Indien. Flipkart lag bei der Umfrage in allen Parametern vor Amazon, Snapdeal, Paytm und Shopclues. BS

TRENDS & FAKTEN
Lesetipp des Tages: "The Friendly Swede: Der Lehrer, der auf Amazon 8 Millionen Euro Umsatz im Jahr macht" auf t3n
Beliebtester Beitrag am Vortag: Alibaba-Deutschland-Chef Terry von Bibra: „Die Positionierung ist der Schlüssel“
Grafik des Tages:
Eine Übersicht über alle aktiven und inaktiven Mobile Wallet-Angebote in Deutschland.


Omnichannel heute und morgen: Was geht im Onlinehandel heute? Was passiert morgen? Antworten gibt’s beim etailment Summit am 29. September in Frankfurt. Wo es lang geht beim Omnichannel sagen Macher und Könner wie Helmar Hipp von Cyberport, Neela Montgomery als Konzern-Vorstand Multichannel-Retail der Otto Group, Jan Kegelberg von SportScheck, Timo Schamber von Liefery, Christoph Lange von Zalando, jede Menge Startups, Günther Althaus von ANWR und Business-Vordenker Tim Leberecht (Foto) aus dem Silicon Valley. Händler zahlen als Frühbucher 590 Euro. Startups 349 Euro.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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