Amazon bietet Shop-Plattform für Onlinehändler

Amazon bietet Shop-Plattform für Onlinehändler

Amazon sucht Onlinehändler als Untermieter: Der Internetriese bietet mit "Webstore" eine Plattform, die jedem ermöglichen soll, schnell und günstig E-Commerce-Webseiten aufzubauen.

Björn BöerBjörn BöerChefredakteur
2 Min.· Aktualisiert am
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Eine Reihe von sogenannten Tools soll es erlauben, Änderungen im Webshop einfach und schnell vorzunehmen - vom Design bis zu Bestandsmengen, Preisen oder Werbeaktionen.
  
Verkäufer sollen sofort und ohne hohe Investitionen in IT-Infrastruktur oder langfristige Verträge starten können. Es fallen allerdings monatliche Grundgebühren von aktuell 24,99 Euro im Monat, zudem kassiert Amazon Provisionen und Transaktionsgebühren. Die genaue Staffel erfahren Sie hier.

Dafür bietet Amazon zum Beispiel die Suchmachinenoptimierung des jeweiligen Shops, etwa durch die automatische Erzeugung eines Google-Produkt-Feeds oder die automatische Übermittlung einer Sitemap an wichtige Preisvergleichsportale.

Eigene Services pushen

"Mit Amazon Webstore können wir Verkäufern und Herstellern nun einen effizienten und kostengünstigen Weg bieten, ihr eigenes E-Commerce-Geschäft aufzubauen und zu erweitern", sagt Bodo Kipper, Director Merchant Services bei Amazon.

Der Onlineriese, der aktuell tiefrote Zahlen schreibt,  möchte mit dieser Lösung auch die eigenen Services "Verkaufen bei Amazon" sowie "Versand durch Amazon" forcieren, wobei Händler die Abwicklung ihrer Logistik Amazon überlassen. Das Zahlverfahren "Bezahlen über Amazon" ist bereits auf Webstore integriert.

"Amazon Webstore" kann ein Rundum-Sorglos-Paket für Händler und Hersteller sein, die schnell ins E-Commerce einsteigen wollen. Allerdings begeben sie sich damit in die Hände eines großen Konkurrenten.

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Björn Böer
Geschrieben vonBjörn Böer

Chefredakteur

Dr. Björn Böer ist Chefredakteur der Wirtschaftsmedien und verantwortet in dieser Rolle „Der Handel“ und das E-Commerce-Portal etailment.de. Zuvor war der promovierte Dipl.-Volkswirt unter anderem Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und leitete von 2001 bis 2003 die Wirtschaftsredaktion des F.A.Z.-Business Radios. Sein journalistisches Handwerk lernte er als Volontär beim Norddeutschen Rundfunk.

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