Amazon entdeckt den Produkt-Feed

Amazon entdeckt den Produkt-Feed

Nach den Pinnwänden bei Pinterest und dem persönlichen Feed in Onlineshops wie About You und Zalando macht sich nun auch Amazon auf den Weg zum Produkt-Stream. Der kommt im US-Shop noch etwas rudimentär daher und dient vor allem dazu, das Mode-Segment (und das eigene Werbeangebot) zu pushen.

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1 Min.· Aktualisiert am
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"Beautiful things, updated daily" verkündet der Stream und zeigt dann eine endlose Bilderflut an Kleidchen, Schuhen, Shirts, Anzügen und Uhren. Hin und wieder bekommt man auch ein paar Möbel zu sehen.

Angeboten werden zur Inspiration ein Gesamtangebot sowie ein Stream für Männer und Frauen. Die Produktabbildungen zeigen lediglich den Namen des Artikels und den Preis.

Die endlose Liste besteht aber ausschließlich aus gesponsorten Produkten. Von Personalisierung, wie beispielsweise im Feed von Zalando, ist derzeit noch keine Spur.

Die Produkte im Amazon-Feed lassen sich derzeit in einer eigenen Liste speichern. Die ist jedoch unabhängig vom bestehenden Wunschzettel.

Man darf wohl getrost davon ausgehen, dass der derzeitige Auftritt erst der Anfang ist und von Amazon lediglich genutzt wird, um Daten zu sammeln, mit denen dann der Feed verbessert wird. Vorerst erzeugt der Stream vor allem Aufmerksamket für das Werbeangebot Amazon Sponsored Products.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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