
Amazon gibt Preise für Verkäufer vor
Der Onlinehändler legt fest, dass die über Amazon.de verkauften Produkte nicht teurer sein dürfen als etwa auf der Homepage des Verkäufers. Die Änderung tritt bald in Kraft.
Regelung gilt ab 31. März
Um Kunden auf die "bestmöglichen Kaufoptionen" zu bieten, werde der Internethändler daher ab dem 31. März von allen Verkäufern, die nach den Teilnahmebedingungen von Amazon verkaufen, Preisparität verlangen.
"Wir glauben, dass dies dem Erhalt des Vertrauens der Kunden in Amazon.de dient, was wiederum den Wert des Marktplatzes für Verkäufer erhöhen kann", teilt das Unternehmen weiter mit.
Obwohl die Teilnahmebedingungen die Änderungen bereits ab dem 31. März enthalten werden, haben Verkäufer demnach noch bis zum 1. Mai Zeit, die notwendigen Änderungen für die Preisparität einzuführen.
Provision draufgeschlagen
Einige Händler hatten in der Vergangenheit offenbar ihre Waren auf amazon.de zu einem höheren Preis angeboten als beispielsweise auf ihren eigenen Webshops – vermutlich auch, weil Amazon eine Provision für jeden vermittelten Kauf bekommt.
Redakteurin
Sybille Roemer kennt als Redakteurin der afz – allgemeine fleischer zeitung die Herausforderungen der Digitalisierung in Metzgerei und Einzelhandel. Der Autorin der Fachbücher "Praxisführer E-Commerce" und "Erfolgsfaktor Online-Handel" und Dozentin an der Philipps-Universität Marburg ist wichtig, stets die Kundenperspektive im Blick zu haben: Digitalisierung sollte kein Selbstzweck sein, sondern Vorteile für alle Beteiligten bringen.
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