Amazon Prime Now: Lieferung in 60 Minuten

Amazon Prime Now: Lieferung in 60 Minuten

Jetzt. Gleich. Sofort. Amazon setzt mit seinem neuen Dienst namens Prime Now in den USA eine Marke. Das Versprechen: Lieferung binnen einer Stunde.

OKOlaf KolbrückChefredakteur
1 Min.· Aktualisiert am
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Die schöne neue Welt der Express-Lieferung kommt aber mit einigen Einschränkungen:

  • Das Angebot gilt vorerst nur in New York – genauer Manhatten. Weitere Städte sollen 2015 folgen.
  • Der Service gilt nur für Prime-Kunden. Die zahlen dafür 7,99 Dollar. Wartet man eine Stunde länger, entfällt der Aufpreis.
  • Bestellungen werden zwischen 6:00 Uhr morgens und Mitternacht angenommen.
  • Die Bestellungen nimmt Amazon über die Prime Now App an.
  • Das Sortiment? Amazon verspricht “tens of thousands of daily essentials”

Amazon wird dabei wie angekündigt auch auf Fahrradkuriere setzen.



Der Vorstoß dürfte vor allem den Handel auch hierzulande unter Zugzwang und Zeitdruck setzen. Kurierdienste wie MyTaxi, Liefery und Tiramizoo aber werden sich schon mal warmlaufen.

Schon jetzt besorgt beispielsweise der Kurierdienst Tiramizoo in 22 Städten und mehr als 80 angeschlossenen Filialen den Express-Versand für Media-Saturn. Für 9,90 Euro kommt die Ware in maximal drei Stunden nach Bestelleingang beim Kunden an. Allerdings ist das Sortiment noch weit von "tens of thousands of daily essentials" entfernt.

Funfact: Vom "Yesterday Shipping" ist Amazon nur noch einen Herzschlag entfernt.
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Geschrieben vonOlaf Kolbrück

Chefredakteur

Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.

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