
Schräg - Paketboten sollen Streik bei Amazon schultern, Hornbach, Target, Fressnapf, Lyft, Paydirekt, Chal-Tec
Schräger Boykottaufruf begleitet Streik bei Amazon: Murmeltiertag bei Amazon. Verdi streikt in Leipzig, Rheinberg, Werne, Bad Hersfeld, Graben und Koblenz. In einigen Versandzentren bis einschließlich 24. Dezember. Wie immer geht es um das Thema Tarifvertrag. Neueste Idee von Verdi in Leipzig ist zudem eine Art Boykottaufruf. Verdi fordert Kunden auf, für mindestens 40 Euro bei Amazon zu bestellen und die Ware zusammen mit einer Solidaritätsbekundung für die Streikenden an Amazon zurückzuschi...
Schräger Boykottaufruf begleitet Streik bei Amazon:
Murmeltiertag bei Amazon. Verdi streikt in Leipzig, Rheinberg, Werne, Bad Hersfeld, Graben und Koblenz. In einigen Versandzentren bis einschließlich 24. Dezember. Wie immer geht es um das Thema Tarifvertrag. Neueste Idee von Verdi in Leipzig ist zudem eine Art Boykottaufruf. Verdi fordert Kunden auf, für mindestens 40 Euro bei Amazon zu bestellen und die Ware zusammen mit einer Solidaritätsbekundung für die Streikenden an Amazon zurückzuschicken.Das soll Amazon an der empfindlichsten Stelle treffen: beim Geld. Verdi ist damit aber auch bereit, den Streik auf dem Rücken von Paketboten auszutragen. Auf entsprechende Kritik reagiert die Aktionsgruppe "Streik Soli-Bündnis Leipzig" auf ihrer Facebook-Page mimosig.Jetzt lesen: Hornbach muss kämpfen, Paydirekt zu komplex.
Hornbach muss kämpfen:
Die Hornbach-Gruppe steigert den Umsatz in den ersten neuen Monaten 2015/2016 um 4,5 Prozent auf 3 Milliarden Euro, doch das Ebit ist um knapp 10 Prozent auf 172,5 Millionen Euro weggesackt, im dritten Quartal sogar um 42,7 Prozent auf ein Minus von 48,6 Millionen Euro. Gründe: Kaufzurückhaltung und die Kosten für den Ausbau der Internetaktivitäten. "Jetzt ist der Zeitpunkt zum Investieren, auch wenn ein Quartal einmal nicht so gut läuft. Aber wir sind davon überzeugt, dass sich das langfristig auszahlt. Das erfordert einen längeren Atem", sagte Albrecht Hornbach.
Tweet des Tages:
Wenn ich Mediaplaner wäre, würde ich meine Werbung dieser Tage in der Sendungsverfolgung der Paketdienste schalten.
— Firlus (@thorstenfirlus) 21. Dezember 2015
Paydirekt zu komplex:
Teile der Sparkassen bezeichnen in einem internen Papier den Anmeldeprozess für Händler bei Paydirekt als "viel zu komplex". So müssten Händler mit bis zu zehn Ansprechpartnern arbeiten und ihre Daten in bis zu zehn IT-Systeme einpflegen, wenn sie an dem Online-Bezahldienst teilnehmen wollen. Bargeldlos-BlogMehr zum Thema Paydirekt: "Paydirekt - ob Paypal diesmal ernsthaft in Bedrängnis kommt?"
Fressnapf startet Markenshops:
Fressnapf streichelt online seine Marken und führt Markenshop für Royal Canin sowie die Private Labels Select Gold und Real Nature ein. Kunden soll dort mehr Produktinformation, mehr Bildmaterial und mehr Beratung geboten werden. Chal-Tec schafft erstmals Tagesumsatz über eine Million Euro:
Online-Händler Chal-Tec hat im Weihnachtsgeschäft an einem einzelnen Tag erstmals die 1-Million-Euro-Grenze beim Tagesumsatz durchbrochen. Bestseller im vorweihnachtlichen Geschäft waren vor allem Produkte der Eigenmarken. Chal-Tec war alleine 2014 um über 50 Prozent auf zuletzt 70 Millionen Euro Umsatz gewachsen und will in diesem Jahr die 100-Millionen-Euro-Marke knacken. Der Onlinehändler für Home & Living, Consumer Electronics, Sound & Light und Sports & Health setzt seit einiger Zeit verstärkt auf Markenshops. Gründer Peter Chaljawski begann übrigens einst als eBay-Händler. Chal-Tec ist heute in 18 europäischen Ländern aktiv.E-COMMERCE INTERNATIONAL
Target plant eigene Mobile Wallet:
Nach Wal-Mart arbeitet auch Target an einem hauseigenen Mobile Payment-System. Damit schert nach Wal-Mart der zweite Top-Player in den USA aus dem Payment-Bündnis MCX aus. ReutersLyft auf Geldsuche:
Uber-Konkurrent Lyft will in seiner aktuellen Finanzierungsrunde eine Milliarde Dollar einsammeln. Geschätzter (oder doch eher gewetteter?) Wert des Unternehmens dann: 4,5 Milliarden Dollar. BloombergDIGITALE TRENDS & FAKTEN
Lesetipp des Tages: " Ohne Plan in der GAFA Ökonomie". Kassenzone grübelt über eine Antwort auf die drohenden Monopole von Google, Amazon, Facebook, Apple und Co.
Beliebtester Beitrag am Vortag: Mobile Payment: An der Hoffnung wird nicht gespart - NFC-Offensive im LEH
Grafik des Tages: Mehr als zwei Drittel der deutschen Internet-Shopper bestellen ausschließlich bei heimischen Online-Shops. Das geht aus einer von Ipsos im Auftrag von PayPal erhobenen Studie hervor.

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Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
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