
Amazon verlangt höheren Bestellwert bei Gratisversand
Amazon scheint sich vom bisherigen Geschäftsbetrieb zu verabschieden. Das Prinzip der spottbilligen Bestellungen wird allmählich aufgelöst. Der Onlinehändler will offenbar so langsam Geld verdienen.
Thomas RehmRedakteurMusik und Videos
Zu dem Angebot gehört ebenso ein Videostreaming-Dienst und in den Vereinigten Staaten bereits auch eine Musik-Auswahl. Und in diesem Abo-Geschäft mit der Übertragung von Filmen und TV-Sendungen aus dem Netz steht eine Zuspitzung des Wettbewerbs bevor: In wenigen Wochen will der US-Platzhirsch Netflix auch in Deutschland starten.
Amazon baute sein Geschäftsmodell traditionell darauf auf, den Kunden möglichst niedrige Preise zu bieten, auch wenn es auf Kosten des Gewinns geht. Zuletzt mehrten sich jedoch Hinweise darauf, dass der weltgrößte Onlinehändler stärker auf die Rendite achtet. Die Verhandlungen mit Inhalte-Anbietern wie Disney oder dem Verlag Hachette werden mit harten Bandagen geführt. Auch die Preise neuer Amazon-Geräte unterbieten die Konkurrenz nicht mehr so wie früher.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
Alle Beiträge