
Amazon wächst mit Cloud-Diensten
Geld verdienen in der Wolke. Amazon ist mit Diensten im Netz profitabel. Im normalen Geschäft verlor der weltgrößte Onlinehändler im ersten Quartal hingegen. Der Grund liegt für Amazon in Währungseffekten.
Thomas RehmRedakteurAmazon schwächelt im Auslandsgeschäft
Insgesamt arbeitete Amazon im Quartal aber wieder mit Verlust. Es gab ein Minus von 57 Millionen Dollar (rund 53 Millionen Euro) nach einem Gewinn von 108 Millionen Dollar (100 Millionen Euro) vor einem Jahr. Der Umsatz wuchs um 15 Prozent auf 22,72 Milliarden Dollar (rund 21 Milliarden Euro), wie Amazon nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Beides war am Markt in einer ähnlichen Größenordnung erwartet worden.
Amazon verwies auf den starken Dollar, der internationale Einnahmen bei der Umrechnung in die US-Währung niedriger erscheinen lässt. Demnach wäre der Umsatz ohne die negativen Währungseffekte um 22 Prozent gewachsen.
In dieser Situation sanken die Erlöse im Auslandsgeschäft um 1,7 Prozent auf 7,745 Milliarden Dollar (7,1 Milliarden Euro). Der operative Verlust fiel mit 76 Millionen Dollar (rund 71 Milliarden Euro) mehr als doppelt so hoch aus wie vor einem Jahr. Im Heimatmarkt steigerte Amazon dagegen den Umsatz um fast ein Viertel auf 13,4 Milliarden Dollar (12,4 Milliarden Euro), und der operative Gewinn war mit 517 Millionen Dollar (477 Milliarden Euro) um 78 Prozent höher.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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