
Arcandor-Pleite zieht Post in die Verlustzone
Die Insolvenz des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor schlägt sich nun auch in der Bilanz der Post wieder. Knapp 150 Millionen Euro kostet die Pleite den Konzern im dritten Quartal.
David WöllensteinRedakteurSparanstrengungen sollen verstärkt werden
Post-Chef Frank Appel betonte, die Sparanstrengungen des Konzerns müssten angesichts der weiterhin schwachen Wirtschaftslage noch verstärkt werden. Es gebe noch keine Anzeichen einer umfassenden konjunkturellen Erholung.
Der Umsatz brach im dritten Quartal um 18,6 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro ein. Allerdings sei eine Milliarde Euro allein durch den Ausstieg aus dem verlustreichen inneramerikanischen Expressgeschäft weggefallen, erklärte die Post.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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