Arcandor soll Probleme mit Warenbeschaffung haben

Arcandor soll Probleme mit Warenbeschaffung haben

2 Min.Aktualisiert am
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Die Lebensmittel-Zeitung berichtet von Differenzen zwischen Arcandor und dem Handelshaus Li & Fung. Die Vereinbarungen zu den Zahlungszielen stehe zur Disposition.

Bislang sei Li & Fung für den Essener Handels- und Touristikkonzern in Vorleistung getreten und habe die Lieferanten so dazu gebracht, mit Arcandor Zahlungsziele von 120 Tagen zu vereinbaren.

Nur einzelne Lieferanten seien betroffen - sagt Arcandor

Ein Arcandor-Sprecher wies darauf hin, dass lediglich einzelne Lieferanten Probleme hätten, die 120-Tage-Frist zu überbrücken. Davon betroffen sei lediglich 0,1 Prozent des gesamten Beschaffungsvolumens, das über Li & Fung abgewickelt werde.

Von den Beziehungen zu konzernweit 6.000 bis 7.000 Arcandor-Lieferanten würden derzeit rund 2.100 durch das Hongkonger Handelshaus gemanagt. Probleme bei der  Warenbeschaffung sehe das Essener Unternehmen nicht. Auch das aktuelle Weihnachtsgeschäft sei nicht gefährdet, da alle Waren bereits eingekauft und gelieferrt seien.

Schwierige Zeiten

Arcandor durchlebt schwierige Zeiten. Ein im sogenannten "Zukunftspakt" beschlossener Sparkurs soll das angeschlagene Unternehmen sanieren. Mitarbeiter müssen auf 7 bis 12 Prozent des Jahreseinkommens verzichten. Geschäftsführer beteiligen sich mit 20 Prozent, Vorstände bis hin zu Konzernchef Thomas Middelhoff mit 30 Prozent. In der Karstadt-Zentrale wurden Hunderte Stellen gestrichen.

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