
Auch Firmen der Schlecker-Kinder beantragen Insolvenz
Das Ende des Schleckerimperiums sorgt für weitreichende Schäden. Erwartungsgemäß stehen zwei weitere Unternehmen aus dem Firmenkonstrukt vor dem Ende. Betroffen sind 800 Mitarbeiter.
David WöllensteinRedakteurInsolvenzverwalter seien die Kanzlei-Mitarbeiter Patrick Wahren für BDG und Alexander Hubl für LDG, sagte der Sprecher. Die Neu-Ulmer Kanzlei vertritt auch Schlecker und die Tochtergesellschaften.
Es droht Zahlungsunfähigkeit
Die Unternehmen von Lars und Meike Schlecker seien zwar nicht zahlungsunfähig, berichtet die Zeitung unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Kreise. Jedoch drohe die Zahlungsunfähigkeit, weil die Gesellschaften mit der Firma ihre Vaters bisher nur einen einzigen großen Kunden hatten.
2010 waren den Angaben nach bei beiden Gesellschaften zusammen mehr als 800 Mitarbeiter beschäftigt.
Unterdessen forderte die Gewerkschaft Verdi den Schlecker-Insolvenzverwalter auf, weiter nach Investoren für Unternehmensteile des Konzerns zu suchen.

Redakteur
David Wöllenstein ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Er schreibt über E-Commerce, Retail-Technologie und digitale Geschäftsmodelle — zuletzt intensiv über Agentic Commerce und den Einsatz von KI im Handel.
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