Mit dem weltweiten ersten Shop-in-Shop im Elektronikgeschäft Currys PC World will Google seine Produkte live erlebbar machen - "ein Platz, an dem die Leute spielen, experimentieren und etwas darüber lernen können, was Google alles zu bieten hat", heißt es.
In dem leicht futuristisch anmutenden, bunten und blinkenden Laden stellt der Software-Riese seine Nexus-Geräte, Chromebooks und Smartwatches mit Android Wear aus. Aber das soll es natürlich nicht gewesen sein. Google trumpft zum Beispiel auch mit einer riesigen Screen-Wall mit dem Namen "Portal" auf, mit der die Besucher dank Google Earth in die Welt eintauchen können.
Für Kreative hat Google die Doodle Wall. Hier sprühen Shop-Gäste Graffities - rein digital natürlilch und in soziale Netzwerke teilbar. Wer es eher gemütlich mag und selbst nicht Hand anlegen möchte, der setzt sich eben in eine der Sitzecken oder guckt sich ein Video an. Das ist im Google Shop nämlich auch möglich. Der hauseigene Chromecast-Stick katapultiert Filme aus Google Play oder Youtube auf den Screen.
Selbstbewusst und ohne das Feedback der Besucher abzuwarten kündigt Google auch schon weitere Filialen an. Im britischen Fulham and Thurrock sollen noch in diesem Jahr zwei weitere Shop-in-Shop-Lösungen entstehen - und das ebenfalls in Geschäften der Elektronikkette Currys PC World. Erstaunlich, dass selbst reine Internet-Konzerne wie Google oder Amazon nicht mehr ohne eine stationäre Präsenz auszukommen scheinen.
Mit dem neuen physischen Store geht übrigens auch der neue Online-Store ans Netz. Statt die Hardware wie bisher im Play Store zu vertreiben, wird der Verkauf jetzt im frisch eröffneten Google Store abgewickelt. Im Play Store ist weiterhin die Software erhältlich. Auch hier hat sich Google offenbar von Apple inspirieren lassen: Die Konkurrenz verkauft ihre Produkte ebenfalls einerseits im App Store (Software) und andererseits im Apple Store (Hardware).
Redakteur
Julian Heck: Der 1990 in Darmstadt geborene Weiterstädter ist spezialisiert auf medienjournalistische, technische und digitale Themen. Zu seinen Auftraggebern als freier Journalist und Dozent gehören neben etailment unter anderem LEAD digital, das Medium Magazin, Mobile Geeks, stern.de und die Friedrich-Ebert-Stiftung. Vom Medium Magazin wurde Julian Heck 2013 als “Top 30 bis 30″ Nachwuchsjournalist ausgezeichnet. Er twittert unter @julianheck und bloggt zudem unter "Ausgeheckt". Telefon Nr. +069 7595 1619 Telefax Nr. +069 7595 1600 E-Mail: info@etailment.de
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