Aufspaltung von Karstadt schreitet voran

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Die Aufspaltung der Warenhauskette Karstadt schreitet voran. Die einzelnen Sparten der Premium-, Sport- und Warenhäuser sollen nach dem Willen der Besitzer jetzt auch getrennte Betriebsräte erhalten.

Im Gesamtbetriebsrat stoßen die Pläne nach einem Bericht des "Spiegel" allerdings auf Widerspruch. "Wir haben die gleiche Software, den gleichen Finanzvorstand und nutzen die gleichen Sozialräume, deshalb sind wir nach unserer Rechtsauffassung ein gemeinsames Unternehmen", zitierte das Magazin einen Betriebsrat.

Die Arbeitnehmer werteten das Vorgehen als Versuch, den traditionell großen Einfluss der Arbeitnehmervertreter zu schwächen, hieß es.
 
Die drei Karstadt-Sparten waren bereits 2011 rechtlich getrennt worden. Im vergangenen Jahr hatte Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen dann die Mehrheit an den Premium- und Sporthäusern an den österreichischen Investor René Benko verkauft.
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