
Aus der Mode gekommen
Deutsche Konsumenten geben immer weniger Geld für Bekleidung aus. Und der Textilhandel leidet. Im vergangenen Jahr sind die Umsätze der Branche spürbar gesunken.
Thomas RehmRedakteurSchlechtes Konsumklima als Grund ausgemacht
Die Ertragslage habe sich im Jahr 2008 für jedes zweite Geschäft schlechter entwickelt als erwartet, nur 28 Prozent hätten ihr Ergebnis verbessern können. Die Erwartungen für das neue Jahr seien gedämpft.
Lediglich 27 Prozent rechneten mit höheren Umsätzen, 46 Prozent hingegen hätten sich auf weitere Einbußen eingestellt. Als häufigster Grund hierfür werde die schlechte Wirtschaftslage genannt, die sich nach Einschätzung von 93 Prozent der Modehändler negativ auf das Konsumklima auswirken werde.
Die guten Jahre sind vorbei
Für viele Textilhändler sei der Umsatzeinbruch überraschend gekommen, ist ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Noch zu Beginn des vergangenen Jahres herrschte in der Branche noch Optismus. In den Jahren 2007 und 2006 zuvor war die Branche noch um jeweils 1 Prozent gewachsen.

Redakteur
Thomas Rehm ist Redakteur bei etailment und „Der Handel“. Der erfahrene Fachjournalist schrieb zuvor viele Jahre für Titel der dfv Mediengruppe, darunter das Konsumgüter- und Verpackungsportal packaging-360.com, und begleitet heute die Themen Handel, Konsumgüter und Digitalisierung.
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