
Barzahlen: Mit Cash online shoppen gehen
Das gibt’s ja auch noch: Menschen, die keine Kreditkarte haben, die ungern vom Konto überweisen, die PayPal nach dem Datenhack bei eBay nicht mehr trauen oder die einfach gerne mit Bargeld bezahlen. Möglichst auch online. Jene Klientel umwirbt seit einem Jahr „Barzahlen“ – und das immer erfolgreicher. Auch die Zusammenarbeit mit dem Handel wird ausgebaut.
Das System ist simpel: Beim Checkout wählt der Kunde „Barzahlen“ und bekommt nach Abschluss der Bestellung einen Zahlschein. Mit dem Ausdruck (passt auch als Zahlcode per SMS aufs Handy) geht es dann zu einem Einzelhandelspartner von Barzahlen. An der Kasse wird der Zahlschein gescannt, der Kunde zahlt seinen Online-Einkauf in bar, das System meldet die Zahlung an den Onlineshop und die Ware macht sich auf den Weg.
Praktisch: Bezahlt werden kann bei allen Händlern die Teil des Netzwerks sind. Die dürften sich von der Mühe unter anderem mehr Laufkundschaft erhoffen.
Das System eignet sich natürlich insbesondere für Ketten mit einer bundesweiten Verbreitung.
So gibt es Barzahlen deutschlandweit derzeit bei den dm-Drogeriemärkten, bei Real und in den Filialen von Mobilcom-Debitel. Zudem bieten inzwischen rund 500 Online-Shops (u.a. Schiesser, Netzoptiker, Expert Technomarkt, Hitmeister) dieses Zahlverfahren an.
Im Juni soll nun ein weiterer großer Einzelhandelspartner an das Netzwerk andocken, im Juli ein großer Onlinehändler. Erst kürzlich hat der Apotheken-Versandhandelsspezialist Mauve Barzahlen integriert.
Chefredakteur
Olaf Kolbrück, 48, war lange Jahre Reporter Internet und E-Business bei Horizont. Seine Karriere bei Horizont, Fachmagazin für Marketing und Medien, startete er 2000 als Redakteur für Marketing, Web 2.0 und E-Commerce. Daneben gründete er den renommierten Marketing-Blog Off-the-Record.de und zählt zu den profiliertesten Bloggern für digitale Werbung und Marketing. Im Juli 2013 erschien sein Fachbuch "Erfolgsfaktor Online-Marketing - So werben Sie erfolgreich im Netz / E-Mail, Social Media, Mobile & Co. richtig nutzen" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt). Anschließend ist von ihm der Kurzgeschichten-Band "Gebete an die Cloud - 5 phantastische digitale Geschichten" erschienen. (Printversion) 2009 gewann er den Innovationspreis des Deutschen Fachverlags. 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt. Zu seiner früheren redaktionellen Tätigkeit zählen Positionen bei der Handelsgruppe Rewe in Köln und bei der Neue-Rhein-Zeitung. Nebenbei schreibt er Krimis. Sie finden den Autor bei Twitter unter dem Namen @OlafKolbrueck oder auch auf Facebook sowie bei Google+. Kolbrück bloggt auch noch hier. Mehr über Olaf Kolbrück als Autor gibt es auf kolbrueck.de.
Alle Beiträge