Payment

Alle Beiträge und Analysen zum Thema „Payment".

112 Beiträge

Foto: Hand auf Bankkarte neben Laptop, Paket und Beleg auf einem Küchentisch
© Black Forest Labs / Flux

Paypal bleibt die Nummer eins

49 Prozent der deutschen Online-Shops bieten Apple Pay als Option an, so eine Studie des EHI. Im vergangenen Jahr seien es 37,8 Prozent gewesen. Auch Google Pay konnte von 23,1 auf 32 Prozent aufholen, doch Paypal bleibe mit 96,3 Prozent neben Kreditkarten der Platzhirsch im Online-Bezahlen. Neuling Wero erreiche drei Prozent. Außerdem biete nur jeder zweite Shop einen Kundenchat, meistens antworte aber nur die KI.

Redaktion30.09.263 Min.
Foto: Packtisch mit Smartphone, kleinen Waren, Papiertüte und Etikettendrucker ohne sichtbare Personen
© Black Forest Labs / Flux

Alipay baut sich für den Einkauf per KI-Agent um

Chinas Bezahlkonzern Ant Group verschmilzt drei Sparten zu einer neuen Alipay-Einheit, berichtet Scmp.com. Die Neuordnung ziele auf Einkäufe, die KI-Agenten für ihre Nutzer erledigen. Sie solle Technik und Produkte bündeln und den Händlerservice stärken. Der Handel per Agent stehe vor rasantem Wachstum. Die Werkzeuge liegen bereit: Ende Mai startete eine KI-Wallet, in der Nutzer Agentenaufträge freigeben könnten. Im Juni folgte mit dem Assistenten „Ah Bao“ der größte Alipay-Umbau seit zwei Jahrzehnten.

Redaktion23.09.262 Min.
Foto: Smartphone, Paket und Lebensmittel auf heller Küchenarbeitsplatte
© Black Forest Labs / Flux

Zehn Millionen Wero-Nutzer

Wero zählt in Deutschland zehn Mio. registrierte Nutzer, berichtet Retail-News.de. Europaweit nennt S-Payment 60 Mio. Die Bezahllösung europäischer Banken hängt direkt am Girokonto und startete 2024 mit Überweisungen zwischen Privatpersonen. Lidl holte Wero im Juli 2026 in seinen deutschen Online-Shop, DM zog Ende August nach. Mehr als 48.000 Händler in fünf Ländern haben nach EPI-Angaben bereits Wero-Zahlungen verarbeitet.

Redaktion21.09.263 Min.
Foto: Ladeninhaber hinter dem Tresen schaut auf sein Smartphone neben einem Zahlungsaufsteller.
© Black Forest Labs / Flux

Indiens Gratis-Bezahlsystem UPI bittet zur Kasse

Indiens Bezahlschnittstelle UPI kostet Händler bald Geld: Ab 15. Oktober fällt auf ausgewählte Zahlungen über 2.000 Rupien (rund 20 Dollar) eine Gebühr von 0,4 Prozent an, berichtet Reuters.com. Damit ende eine mehr als sechsjährige Gratisära, deren Kosten bislang Banken und Zahlungsdienstleister alleine trugen. Kleine Händler und Privatüberweisungen würden vorerst noch ausgenommen. Zum Vergleich: Kreditkarten kosten indische Händler rund 1,5 Prozent.

Redaktion17.09.262 Min.
3D-Illustration: durchsichtiges Vorhängeschloss neben Smartphone mit Profilkarte-Symbol
© Black Forest Labs / Flux

Deutsche EUDI-Wallet im Zeitplan

Die deutsche EUDI-Wallet „d-you“ soll nach aktuellem Plan im Januar 2027 starten, meldet BEVH.org. Deutschland liege im Zeitplan. Die einfachere Verifizierung von Identitäten drücke Abbruchraten und Betrugsrisiken rund um den Checkout. Die Akzeptanzpflicht für Händler sehe der Verband zwar durchaus kritisch, erwarte aber langfristig Vorteile: Sicherer Zahlungsverkehr, schlankere Kundenprüfung. Nun müssten vor allem Logistiker die Wallet auf der letzten Meile nutzen, damit beispielsweise Medikamente oder teure Waren sicherer beim Empfänger ankommen könnten.

Redaktion11.09.262 Min.
Frau packt gefaltete Kleidung in einen Karton neben Kleiderstange und Klebeband
© Black Forest Labs / Flux

Harvey Nichols verkauft wieder online

Weniger als einen Monat nach der Übernahme durch die Frasers Group verkauft Harvey Nichols wieder online, berichtet Retail-News.de. Nach der Transaktion vom 13. August sei der Online-Shop des britischen Luxuskaufhauses bisher offline gewesen. Vor der Insolvenz habe Harvey Nichols im Geschäftsjahr bis März 2025 rund 105 Mio. Pfund Verlust nach Steuern geschrieben. Wie eng die Einbindung in den neuen Mutterkonzern ausfalle, zeige das beworbene Zahlungsmodell „Frasers Plus“: Einkäufe ließen sich damit auf drei zinsfreie Raten verteilen.

Redaktion10.09.263 Min.
3D-Illustration: humanoide Figur hält Karte vor Schutzschild-Symbol mit Einkaufstasche und Icons
© Black Forest Labs / Flux

Metas KI-Agent „Muse“ kauft jetzt auch ein

Meta hat den KI-Agenten „Muse“ vorgestellt, der eigenständig einkaufen, Reisen buchen und verhandeln können soll, berichtet Golem.de. Für Zahlungen nutze er Stripes System „Link“ mit Einmal-Kreditkarten; Anbindungen an Shopifys „Shop Pay“ und 1Password seien in Vorbereitung. Der Agent laufe in einer virtuellen Maschine in Metas Cloud, vorerst nur in den USA. Ein separates Programm namens „Sentinel“ prüfe alle ausgehenden Aktivitäten. Testversionen luden laut Reuters dennoch vertrauliche Daten ohne Erlaubnis hoch.

Redaktion10.09.262 Min.
Frau verpackt Secondhand-Kleidung neben Smartphone, Symbolbild für Vinted-Zahlungswechsel
© Black Forest Labs / Flux

VintedPay: Neue Zahlungsabwicklung bei der beliebten Second-Hand-Plattform

Vinted verlangt zum 5. Oktober die Zustimmung zu neuen AGB und wechselt im selben Zug von Mangopay auf den hauseigenen Dienst „Vinted Pay“, meldet Haendlerbund.de. Mangopay ist allerdings nicht aus der Welt: Das Unternehmen verantwortet weiterhin die technische Abwicklung im Hintergrund. Wer Vinted weiterhin nutzen möchte, muss zustimmen. Der Wechsel läuft darüber hinaus automatisch ab und ohne Nachteile für Ihre Kund:innen.

Björn Böer04.09.262 Min.
Paar vergleicht gemeinsame Einkaufsliste auf dem Smartphone im Supermarkt
© Black Forest Labs / Flux

Twint packt den Einkaufszettel in die Bezahl-App

Twint baut seine Bezahl-App zum Einkaufszettel aus, berichtet ITMagazine.ch. Nutzer könnten beliebig viele Listen anlegen und sie per Code teilen; alle Teilnehmer könnten Produkte ergänzen oder Gekauftes abhaken. Alle Änderungen erreichten laufend alle Beteiligten. Eine Suche mit rund 1.500 Artikeln stehe bereits zur Verfügung, eigene Einträge könnten manuell hinzugefügt werden. Nach dem Einkauf führe ein Tippen direkt zur Bezahlfunktion. Ziel sei es, die Rolle von Twint im stationären Handel zu stärken.

etailment03.09.262 Min.
Frau zahlt gewohnheitsmäßig kontaktlos per Karte am Self-Checkout im Supermarkt
© Black Forest Labs / Flux

Europas Zahler sind Gewohnheitstiere

Zwei Drittel der europäischen Verbraucher zahlen immer auf die gleiche Weise, zeigt eine Studie von Nuvei. Unter 5.000 Befragten in Großbritannien, Deutschland, Italien, Polen und den Benelux-Staaten würden 67 Prozent stets zur selben Methode greifen, nur 27 Prozent entschieden nach Art des Einkaufs. Die Infrastruktur bewege sich aber schneller als die Gewohnheit: Digitale Wallets kämen mittlerweile auf 56 Prozent des weltweiten Online-Zahlungsvolumens, „Buy now, pay later“ auf vier Prozent, Kryptowährungen auf vernachlässigenbare 0,19 Prozent.

Björn Böer02.09.262 Min.

Alles, was heute zählt — jeden Morgen in Ihrem Postfach.

Das Morning Briefing kuratiert die wichtigsten News aus E-Commerce und Handel. Kompakt, einordnend, werktäglich ab 7 Uhr.

10.800+ Entscheider lesen das Morning Briefing · ≈ 50 % Öffnungsrate

  • Werktäglich ab 7 Uhr
  • Jederzeit abbestellbar

Mit der Anmeldung stimmen Sie unserer Datenschutzerklärung zu. Abmeldung jederzeit möglich.