Baumärkte verlieren im kalten Winter

Baumärkte verlieren im kalten Winter

2 Min.Aktualisiert am
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Zwar setzten die Baumärkte Streusalz und Schneeschieber so gut ab wie lange nicht mehr. Doch viel Geld ließ sich damit nicht verdienen. Die Branche hat im Januar Einbußen erlitten.

Für Januar ergebe sich im Vergleich zum Vorjahresmonat insgesamt ein Umsatzminus von vier Prozent. Für die kommenden Monate erwartet der Verband aber ein stabileres Geschäft.

Gartenartikel und Werkzeuge gefragt

Das Jahr 2009 endete für die Branche mit einem leichten Plus. Der Umsatz stieg - bereinigt um geschlossene und neu eröffnete Märkte - um 0,7 Prozent auf 17,9 Milliarden Euro. Nach Ansicht des BHB haben in der Wirtschaftskrise viele Menschen eine "neue Lust am Heimwerken" entdeckt.

Gut verkauft worden seien zum Beispiel Werkzeuge und Sanitärelemente, die für eine Renovierung des Badezimmers benötigt würden. Erfolgreich verlief auch das Geschäft mit Gartenartikeln - seien es Pflanzen, Gartenmöbel oder Grillgeräte.

Deutlich schlechter als im Vorjahr entwickelte sich dagegen das Segment Holz und Kunststoffe. Nach Angaben des BHB gibt es in Deutschland 2.455 Bau- und Heimwerkermärkte mit mindestens 1.000 Quadratmetern beheizter und überdachter Verkaufsfläche.

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